Blut auf dem Geleise | © pixabay.com
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Blut auf dem Geleise | © pixabay.com

Suizid eines des Missbrauchs verdächtigten Priesters in Chile

Santiago, 11.2.19 (kath.ch) In Chile hat sich ein des sexuellen Missbrauchs verdächtigter katholischer Geistlicher das Leben genommen. Wie chilenische Medien am Wochenende berichteten, wurden die Leiche des Priesters, der nach Vorwürfen des Missbrauchs an Minderjährigen im Erzbistum Puerto Montt seinen Rücktritt einreichte, am Samstag in seiner Privatwohnung gefunden.

Die katholische Kirche in Chile wird seit rund einem Jahr von einem Missbrauchsskandal erschüttert. Derzeit ermittelt die Justiz in 148 Fällen wegen Missbrauchsvorwürfen gegen Kirchenmitarbeiter, wie chilenische Medien unter Berufung auf jüngste Angaben der Staatsanwaltschaft meldeten. Dabei gehe es um 255 mutmassliche Opfer. Auch mehrere Bischöfe sollen in die Vorgänge verwickelt sein. (kna)

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