Streit in Näfels: «Sind nach wie vor bereit, ein vermittelndes Gespräch zu leiten»
«Wir sind nach wie vor bereit, ein vermittelndes Gespräch neutral zu leiten, wenn der Kirchenrat doch noch darauf zurückkommen sollte. Da wir den Schaden für die Kirchgemeinde und Pfarrei begrenzen wollen, haben wir den Beteiligten ein internes Gespräch vorgeschlagen. Denn wir sind überzeugt, dass sich der Konflikt so am ehesten lösen lässt.»
Das sagt Fridolin Hauser in einem Artikel der «Südostschweiz» / «Glarner Nachrichten». Er hat zusammen mit Gerhard Flogerzi und Paula Pfeifer das Ad-hoc-Komitee «Kirchgemeinde was nun?» gegründet. Dieses will die Hintergründe in einem Knatsch in der katholischen Kirchgemeinde Näfels ans Licht bringen. Ende Januar hatte der Kirchenrat der Kirchenratspräsidentin Daniela Gallati einstimmig das Vertrauen entzogen. Ihre Art der Amtsführung könne nicht weiter unterstützt werden, lautete gemäss dem Artikel die knappe Begründung. In der Folge hüllten sich sowohl die Kirchenratsmitglieder als auch Pfarrer Stanislav Weglarzy in Schweigen. Gallati war mehr als 20 Jahre im Amt.
Inzwischen ist die bisherige Kirchenratspräsidentin Daniela Gallati in Ausstand getreten. Und sie hat bei der katholischen Landeskirche des Kantons Glarus ein Verfahren gegen den Kirchenrat Näfels eingeleitet.
Gemäss einer Mitteilung des Komitees auf dem Portal glarus24.ch hat Daniela Gallati ihre Teilnahme zu dem vorgeschlagenen Gespräch zugesagt. Der Kirchenrat aber verzichtete darauf und entschied sich für eine Klärung durch die Kirchgemeindeversammlung. Damit werde das Ganze zu einer politischen Angelegenheit, schreibt das Komitee. Es fordert, dass eine ausserordentliche Kirchgemeindeversammlung bereits im März oder April, nicht wie geplant erst im Juni einberufen wird. (kath.ch)
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