Marienstatue | © Francesca Trento
Schweiz
Marienstatue | © Francesca Trento

Stichwort: Mariä Himmelfahrt

Zürich, 15.8.17 (kath.ch) Die Jungfrau Maria und Heilige Mutter Jesu wurde nach katholischer Lehre nach ihrem leiblichen Tod von Gott in den Himmel aufgenommen. Am 15. August gedenken Katholiken dieser Aufnahme in den Himmel – und hoffen damit auf das Versprechen Jesu an alle: Dass wir alle zu Gott zurückkehren werden in den Himmel.

Das Fest geht auf ein Marienfest zurück, das Cyrill von Alexandrien im 5. Jahrhundert einführte. Das Datum legte er auf den 15. August fest, das gleichzeitig auch das Ende des Kirchenjahres der Ostkirche war.

Obwohl über Mariä Himmelfahrt – Himmelfahrt von Maria – nichts in den von der Kirche anerkannten, also kanonischen biblischen Schriften geschrieben wurde, deuten einige Schriftstellen darauf hin (z.B. im Buch Offenbarung 12,2). Anders sieht das in den nicht anerkannten, den sogenannt apokryphen Schriften aus, wo ausführlich darüber berichtet wird, wie die Apostel durch die Luft an Marias Sterbebett gebracht worden seien. Dort hätten sie Maria bestattet, ihr Grab mit einem grossen Stein geschlossen. Christus sei dann mit Engeln aufgetaucht, habe den Stein weggewälzt und nach Maria gerufen.

Bist heute ist das Fest mit einer Reihe von Bräuchen verbunden, etwa Lichterprozessionen und Kräuterweihen. Dabei werden bis zu 77 verschiedene Kräuter und andere Pflanzen gesammelt, zu «Buschen» zusammengebunden und im Gottesdienst gesegnet.

In der Schweiz ist der christliche Festtag nicht in allen Kantonen ein gesetzlicher Feiertag. (kna/ft)

Maria Himmelfahrt als «stille Streetparade»

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