Schweiz

SRK: Heiniger geht – Barbara Schmid-Federer übernimmt interimistisch

Thomas Heiniger tritt als Präsident des Schweizerischen Roten Kreuzes per sofort zurück. Ein Dreierteam aus dem Rotkreuzrat übernimmt die interimistische Leitung.

Nach zwei Jahren als Präsident des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) stellt Thomas Heiniger seine Funktion und Aufgabe zur Verfügung. Es hätten «unterschiedliche Vorstellungen» zum zentralistischen versus föderalistischen Ansatz der humanitären Organisation bestanden, heisst es in einer Mitteilung des SRK.

Innerhalb des SRK gebe es zudem seit einiger Zeit verschiedene Auffassungen über das Rollenverständnis und die Zusammenarbeit zwischen den 24 Kantonalverbänden, den 4 Rettungsorganisationen, der zentralen Geschäftsstelle SRK und dem Rotkreuzrat als nationaler Vorstand.

Rotes Kreuz dankt

Der Rotkreuzrat dankt Heiniger in der Mitteilung für seine «wertvolle Arbeit, seinen grossen Einsatz und sein Engagement.» Er habe das SRK während der Corona-Pandemie erfolgreich durch eine schwierige Zeit geführt, heisst es in der Mitteilung weiter.

Die Leitung des Vereins SRK übernehmen die Rotkreuzrat-Mitglieder Dieter Widmer (Finanzen, Personal, Marketing, Fundraising und Kommunikation), Barbara Schmid-Federer (Kantonalverbände und Inlandgeschäft) und Rudolf Schwabe (Rettungsorganisationen und Auslandgeschäft).

Präsidium nächstes Jahr wieder besetzt

Eine Findungskommission aus Mitgliedern des Rotkreuzrates soll nun die Suche für die Wahl der neuen SRK-Präsidentin oder des neuen SRK-Präsidenten organisieren. Die Ersatzwahl für eine neue SRK-Präsidentin oder einen neuen SRK-Präsidenten werde an der nächsten ordentlichen Rotkreuzversammlung Ende Juni 2022 stattfinden. (kath.ch)


Barbara Schmid-Federer | © zVg
23. September 2021 | 14:49
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