Schweizergarde gedenkt am Dienstag ihrer beim «Sacco di Roma» gefallenen Mitglieder
Am 6. Mai 1527 kamen beim sogenannten «Sacco di Roma» 147 Schweizergardisten ums Leben. Am Dienstag, dem Jahrestag des kriegerischen Ereignisses, gedenkt die Päpstliche Schweizergarde dieser Gardisten.
Bei der Plünderung Roms durch Söldnertruppen am 6. Mai 1527 wurden 147 Schweizergardisten getötet, die ihr Leben «heldenhaft» zur Verteidigung von Papst Clemens VII. geopfert haben, heisst es in einer Mitteilung der Schweizergarde.
Die Gedenkfeier für die 147 gefallenen Schweizergardisten findet am Dienstag im Ehrenhof der Kaserne im privaten Rahmen statt. Sie beginnt um 11 Uhr mit der Kranzniederlegung vor dem Ehrendenkmal in der Kaserne. Anschliessend hält der Gardekommandant, Oberst Christoph Graf, eine Rede.
Vereidigung erst im Herbst
Traditionell findet am Jahrestag des «Sacco di Roma» die Vereidigung der neuen Gardisten statt. Dieses Jahr hat die Schweizergarde die Zeremonie jedoch wegen des Todes von Papst Franziskus am Ostermontag verschoben. Sie soll nun im Herbst stattfinden, wie die Garde einen Tag nach dem Tod von Papst Franziskus mitteilte.
In der Schweizergarde dienen derzeit 135 Schweizer Bürger. Ihre Hauptaufgabe ist, über die Sicherheit der Person und der Residenz des katholischen Kirchenoberhaupts zu wachen. Zudem begleiten Gardisten den Papst auf Reisen, kontrollieren die Eingänge zum Vatikanstaat und nehmen Ordnungs- und Ehrendienste wahr. (bal)
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