Wo in Quarten alles begann: Die Villa Ray wurde 1948 von den Schönstätter Schwestern erworben. Dort wohnen sie noch heute.
Schweiz

Schönstätter Marienschwestern stellen den Seminarbetrieb ein

Das Zentrum Neu-Schönstatt in Quarten beendet per Ende Jahr den Buchungsbetrieb für Seminare und Restauration. Die Schönstätter Marienschwestern nehmen deshalb keine neuen Buchungen mehr an. Bereits bestätigte Veranstaltungen, auch solche bis 2027, sollen noch stattfinden. Für die freiwerdenden Räume werden Ideen gesucht.

Wolfgang Holz

Vor kurzem haben die Schönstätter Marienschwestern ihr 100-Jahr-Jubiläum sowie das 50-Jahr-Jubiläum des Zentrums Neu-Schönstatt begangen. Nun wird bekannt: Die Schwesterngemeinschaft beendet den Buchungsbetrieb für Seminare und Restauration. Dies, weil sie den Betriebsteil personell und wirtschaftlich nicht mehr im bisherigen Umfang tragen kann.

Schwestern bleiben in Quarten

Das Hotel und die Jugendherberge des Zentrums Neu-Schönstatt bleiben aber bestehen. Auch die Schwesterngemeinschaft zieht sich nicht aus Quarten zurück.

Für die betroffenen Mitarbeitenden wurde das gesetzlich vorgeschriebene Konsultationsverfahren eingeleitet, wie es in einer Medienmitteilung der Schönstätter Schwestern heisst.

Als Gründe für die Entwicklung gelten unter anderem steigende Betriebskosten, veränderte Buchungsgewohnheiten und der zunehmende Einsatz digitaler Meetings. Bei kirchlich und von Ordensgemeinschaften getragenen Häusern komme zudem der fehlende Nachwuchs hinzu.

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Für die künftig freiwerdenden Räume suchen die Marienschwestern neue Nutzungsideen aus der Bevölkerung. Denkbar seien etwa Büros, Ateliers, Praxis- und Schulungsräume sowie Gemeinschaftsangebote. Seminare und Veranstaltungen sollen weiterhin möglich sein, künftig jedoch mit Selbstverpflegung oder externem Catering.

*Ideen und konkrete Raumbedarfe können an Schwester M. Margareth von den Schönstätter Marienschwestern gemeldet werden unter der Mailadresse: sr.margareth.murmann@s-ms.ch.


Wo in Quarten alles begann: Die Villa Ray wurde 1948 von den Schönstätter Schwestern erworben. Dort wohnen sie noch heute. | © Sabine Zgraggen
5. Oktober 2026 | 17:00
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