Rotes Papstgewand, schwarze Schuhe: Vatikan veröffentlicht Fotos des aufgebahrten Benedikt XVI.
Der Vatikan hat Fotos des aufgebahrten Leichnams von Benedikt XVI. veröffentlicht. Auf dem Kopf trägt er eine weisse Mitra, an den Füssen schwarze Schuhe. In seinen gefalteten Händen hält er einen Rosenkranz und einen Ölzweig.
Die sterblichen Überreste des ehemaligen Papstes liegen in der Hauskapelle des ehemaligen Klosters «Mater Ecclesiae» im Vatikan. Dort hatte Benedikt seit seinem Rücktritt 2013 bis zu seinem Tod am Samstag gewohnt.
Kardinäle knien vor dem toten Benedikt
Wie den Fotos zu entnehmen ist, ist der Verstorbene in ein rotes Papstgewand gekleidet. Ausserdem ist eine weisse Mitra auf seinem Kopf, an den Füssen schwarze Schuhe. In seinen gefalteten Händen hält er einen Rosenkranz und einen Ölzweig. Sein Körper ruht auf Kissen, neben ihm brennt eine Kerze. Links von ihm steht ein geschmückter Christbaum, rechts eine Krippe.
Über die sozialen Netzwerke verbreitete sich ein weiteres Bild. Es zeigt drei Kardinäle, die vor Benedikt XVI. knien und beten. Neben der Bahre liegen Blumen.
Benedikts Vertraute verabschieden sich vom Papa emeritus
Am Montagmorgen wird der Leichnam in den Petersdom überführt. Bis Mittwochabend können die Menschen dort von ihm Abschied nehmen. Am Donnerstag folgt die Trauerfeier mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz.
Wie Vatikansprecher Matteo Bruni mitteilte, kamen am ersten Tag nach dem Tod Benedikts XVI. vor allem frühere enge Mitarbeitende und Menschen, die dem Verstorbenen persönlich verbunden waren, in die Kapelle des Hauses, in dem Benedikt XVI. seit 2013 lebte.
Kein Massenandrang wie 2005 erwartet
Die Behörden in Rom rechnen mit mehreren zehntausend Gläubigen, die von Montag bis Mittwoch dem Verstorbenen die letzte Ehre erweisen wollen. Die städtische Polizei begann am Sonntag mit der Vorbereitung auf eine Kanalisierung des erwarteten Pilgerstroms.
Am Petersplatz wurde zudem ein Gerüst aufgebaut, um den aus aller Welt anreisenden Fernsehteams bessere Arbeitsbedingungen zur Verfügung zu stellen. Anders als nach dem Tod von Papst Johannes Paul II. 2005 wird jedoch kein Massenandrang von Pilgerinnen und Pilgern erwartet. (cic)
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