Philippa Rath: «Ohne Hoffnungskraft hätte ich diese Jahre nicht durchgestanden»
Die Benediktinerin berichtet in einem neuen Buch auch davon, wie sie ihre demenzkranke Schwester 15 Jahre lang betreut hat. Im Podcast «Laut + Leis» beantwortet Philippa Rath auch die Frage, ob sie manchmal mit Gott gehadert hat.
«Ja, natürlich immer wieder. Aber er hat mir immer wieder Hoffnungszeichen gegeben. Ich muss sagen, und davon schreibe ich im Buch an mehreren Stellen: Ich war oft am Ende und habe gedacht, ich kann das keinen Tag mehr länger machen. Dann ist irgendetwas passiert, und das hat mir wieder neue Kraft und neue Hoffnung gegeben. Dann ging es wieder weiter, und auf einmal waren 15 Jahre herum, und meine Schwester ist Gott sei Dank schliesslich friedlich und ruhig gestorben. Aber das waren sehr, sehr schwierige Jahre. Aber ohne diese Hoffnungskraft hätte ich die Jahre nicht durchgestanden. Ganz sicher nicht.»
Das sagt Schwester Philippa im Podcast «Laut + Leis». Die Benediktinerin lebt seit 1990 in der Abtei St. Hildegard in Rüdesheim und setzt sich für Geschlechtergerechtigkeit ein. Im Buch «Meine Hoffnung übersteigt alle Grenzen» sprechen Philippa Rath und Burkhard Hose über ihr Leben und ihren Glauben. (sl)
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