Kardinal Konrad Krajewski im Vatikan. Er berichtete dem Past von den Kriegsgräueln.
Vatikan

Papst Franziskus schickt Kardinal Krajewski auf Friedensmission in die Ukraine

Papst Franziskus hat den Kurienkardinal Konrad Krajewski in die Ukraine geschickt. Er soll dort »den Menschen Hoffnung schenken». Laut dem Vatikan handelt es sich um «eine leise und evangelische Reise».

Beim Mittagsgebet am Sonntag auf dem Petersplatz rief das Kirchenoberhaupt zu Gebeten für das ukrainische Volk und für den Frieden auf.

«Es ist eine leise und evangelische Reise»

Zum vierten Mal seit Kriegsbeginn ist Kurienkardinal Krajewski im päpstlichen Auftrag in der Ukraine. Der Präfekt der neuen Vatikanbehörde für Nothilfe halte sich dieses Mal in der ostukrainischen Region Odessa, Schytomyr und Charkiw auf, hatte der Vatikan am Freitag mitgeteilt.

«Es ist eine leise und evangelische Reise», so der Vatikan. Der Kardinal wolle dem leidenden Volk die päpstliche Nähe zeigen in dieser Situation, die nur «Zerstörung und Tod» bringe.

Sondergesandter für die Ukraine

Franziskus hatte seinen Almosenmeister Krajewski bereits kurz nach Kriegsbeginn erstmals als Sondergesandten in die Ukraine geschickt. Der 58-jährige Pole brachte unter anderem Hilfsgüter in die Region. Auch die Kar- und Osterfeierlichkeiten verbrachte Krajweski in der Ukraine. Unter anderem betete er gemeinsam mit ukrainischen Gläubigen den Kreuzweg im zerstörten Ort Borodjanka rund 30 Kilometernordwestlich von Kiew. (cic)


Kardinal Konrad Krajewski im Vatikan. Er berichtete dem Past von den Kriegsgräueln. | © KNA
11. September 2022 | 15:12
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