Papst Franziskus reist Anfang September in die Mongolei
Papst Franziskus reist Anfang September in die Mongolei. Dabei wird er sich etwa mit Vertretern anderer Religionen und Konfessionen austauschen. Er wird der erste Papst sein, der das ostasiatische Land besucht.
In der Mongolei ist vor allem eine Sonderform des tibetischen Buddhismus sowie Schamanismus verbreitet. Von den etwa 3,3 Millionen Einwohnern sind nicht einmal 1’500 Menschen katholisch. Franziskus wird als erster Papst den ostasiatischen Binnenstaat zwischen Russland und China besuchen.
Treffen mit Staatspräsident
Eintreffen wird das katholische Kirchenoberhaupt am 1. September auf dem Dschingis-Khan-Flughafen der Hauptstadt Ulan Bator. Am folgenden Tag sind Treffen geplant mit Staatspräsident Uchnaagiin Chürelsüch, Regierungschef Luvsannamsrai Oyun-Erdene und weiteren Vertretern aus Politik und Gesellschaft.
Anschliessend folgt eine Begegnung des 86-Jährigen mit Bischöfen, Priestern, Missionaren und Seelsorgenden in der katholischen Peter-und-Paul-Kathedrale in der Hauptstadt.
Interreligiösen Dialog fördern
Den Dialog, den die katholische Minderheit vor Ort mit anderen Religionen führt, wird der Papst mit einem interreligiösen Treffen am 3. September würdigen. An seinem letzten Besuchstag soll Franziskus ein katholisches Sozialzentrum einweihen. Anschliessend fliegt er zurück nach Rom.
Der Mongolei-Besuch ist eine von insgesamt drei Papstreisen innerhalb von zwei Monaten. Anfang August nahm Franziskus am Weltjugendtag in Lissabon teil, Ende September reist er für zwei Tage in die südfranzösische Hafenmetropole Marseille. (cic)
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