Vatikan
Papst erinnert an Busunglück von polnischen Pilgern
Papst Franziskus hat der Betroffenen des Busunglücks in Kroatien gedacht. Am Samstagmorgen sind dabei 12 polnische Medjugorje-Pilger gestorben und 31 weitere verletzt worden.
Die Menschen waren auf dem Weg in den Marienwallfahrtsort Medjugorje in Bosnien und Herzegowina. «Mit Trauer habe er von dem Verkehrsunfall gehört, so Franziskus beim Sonntagsgebet auf dem Petersplatz. Er bitte um die Fürsprache der Muttergottes für sie und ihre Angehörigen.
Auf dem Weg zum Abschlussgottesdienstes des Medjugorje-Jugendfestivals kam, laut Berichten, der Bus auf der Autobahn nordöstlich der Hauptstadt Zagreb von der Strasse ab. Elf Personen seien noch an der Unfallstelle gestorben, eine im Krankenhaus. Auch bei einigen der Verletzten bestehe noch Lebensgefahr.
Einer der grössten Wallfahrtsorte
Medjugorje zählt zu den grössten katholischen Wallfahrtsorten. Bekannt wurde er durch Berichte von Marienerscheinungen seit Juni 1981 von damals sechs Jugendlichen, die bei einigen bis heute andauern sollen. Das Jugendfestival gilt neben dem Jahrestag der Erscheinungen als Höhepunkt des Jahres in Medjugorje. Seit 1989 findet es jährlich im August statt und dauert fünf Tage. (cic)
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