Umweltenzyklika von Papst Franziskus (Buchcover) | © 2015 Benno-Verlag
Vatikan
Umweltenzyklika von Papst Franziskus (Buchcover) | © 2015 Benno-Verlag

Papst begeht neuen Umwelttag mit Wortgottesdienst im Petersdom

Rom, 26.8.15 (kath.ch) Papst Franziskus hat alle Gläubigen zur Teilnahme am ersten Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung eingeladen. Im Petersdom werde er am kommenden Dienstag (¨1. September) einen Wortgottesdienst gemeinsam mit den Kardinälen, Bischöfen, Prälaten und Laienmitarbeitern der Kurie leiten, kündigte er am Mittwoch bei seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz an.

Er habe den von den orthodoxen Christen bereits seit 1989 jeweils am 1. September begangenen Gebetstag auch für die katholische Kirche angesetzt, um so einen Beitrag zur Überwindung der ökologischen Krise zu leisten. Der Tag solle in allen Ortskirchen angemessen begangen werden und damit auch einen entsprechenden Lebensstil fördern, betonte der Papst. Franziskus folgte mit der Einsetzung des neuen Weltgebetstages einer Anregung des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel.

Metropolit Ioannis Zizioulas, der von Patriarch Bartholomaios I. immer wieder für den Kontakt mit dem Vatikan bestimmt wird, hatte bei der Präsentation der päpstlichen Umweltenzyklika «Laudato si» am 18. Juni eine solche gemeinsame Gebetsinitiative beider Kirchen vorgeschlagen. Der Papst hatte sich dem Anliegen angeschlossen, weil alle Kirchen durch die fortschreitende Umweltzerstörung vor denselben Herausforderungen stünden.

Um glaubwürdig und wirkungsvoll dagegen angehen zu können, bedürfe es einer gemeinsamen christlichen Antwort. Franziskus hatte zugleich die Erwartung geäussert, dass sich weitere Kirchen und kirchliche Gemeinschaften dieser Initiative anschlössen. (cic)

News ›
Medienspiegel ›
Katholisches Medienzentrum