Neue Oberin der Gemeinschaft der Ursulinen
Marie-Brigitte Seeholzer wurde zur Generaloberin der Ursulinen in Freiburg gewählt. Sie wird von drei Rätinnen unterstützt: den Ordensfrauen Francisca Kaelin, Marianne Holzer und Josiane Borgeat. Seeholzer löst Angela Köppel ab, die vor einem Jahr gewählt wurde.
Die Leitung wurde am Generalkapitel gewählt, das vom 14. bis 17. Juli in Freiburg tagte. Nach ihrer Tätigkeit im Jugendministerium des Kantons Waadt leitete Schwester Marie-Brigitte Seeholzer fünfzehn Jahre lang das Spirituelle Zentrum Ste-Ursule in Freiburg.
Mitarbeit im Bischofsvikariat Freiburg
Die gebürtige Zürcherin arbeitet seit 2018 im Dienst der Begleitung und Ausbildung (Fachstelle Bildung und Begleitung) im deutschsprachigen Teil des Kantons Freiburg mit. Darüber hinaus begleitet sie auf nationaler Ebene die Gemeinschaft Christlichen Lebens (CLC), eine internationale Vereinigung von Laien der ignatianischen Spiritualität.
Der Orden spielte in Freiburg eine bedeutende Rolle bei der Ausbildung der Mädchen. Er liess sich 1634 in der Zähringerstadt nieder. Die Ordensfrauen waren damals, von Pruntrut im Jura herkommend, vor den Wirren des dreissigjährigen Krieges geflohen.
Spirituelles Zentrum
Die Gemeinschaft der Ursulinen zählt 31 Schwestern. Sie sind in Freiburg und in der Stadt Palla im Tschad tätig. Ihren Auftrag sehen sie darin, zum menschlichen und spirituellen Wachstum von Jugendlichen und Erwachsenen beizutragen.
In Freiburg steht das Kloster der Ursulinen mitten in der Stadt. Ihr spirituelles Zentrum ist offen für alle. Regelmässig organisieren sie Ausstellungen zu Themen, welche die Kongregation betreffen.
Marie-Brigitte Seeholzer folgt auf Angela Köppel, die im Juli 2019 zur Generaloberin gewählt worden war und das Amt aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig abgegeben hat. (gs)
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