Mönche von Disentis beten für Frieden in der Ukraine und im Heiligen Land
Seit Aschermittwoch betet die katholische Kirche in Europa für Frieden und die Opfer kriegerischer Konflikte. Im Rahmen einer Gebetskette organisieren die nationalen Bischofskonferenzen je eine Feier. In der Schweiz findet das Friedensgebet am Dienstag der Karwoche statt – im Kloster Disentis.
Von Aschermittwoch und während der ganzen Fastenzeit betet die katholische Kirche in Europa für Frieden auf dem Kontinent und in jeder Gegend der Welt, in der kriegerische Konflikte stattfinden, heisst es in einer Medienmitteilung der Schweizer Bischofskonferenz (SBK). Dazu lädt der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) auch dieses Jahr wieder ein.
«Gerechter und dauerhafter Friede»
Die sogenannte Fasteninitiative für den Frieden ist als Gebetskette geplant: Jede Bischofskonferenz organisiert eine eigene Feier an einem bestimmten Tag. Dieses Jahr habe die CCEE für die Schweiz den Dienstag der Karwoche ausgewählt, den 15. April, so die Mitteilung. Im Mittelpunkt soll das Gebet für Kriegsopfer stehen und die Bitte an den Herrn um «einen gerechten und dauerhaften Frieden, ganz besonders für die Ukraine und das Heilige Land».
Rosenkranz für den Frieden
Über Art und Weise der Durchführung entscheiden die Bischofskonferenzen frei. Dieses Jahr hat das Präsidium der SBK beschlossen, die Aufgabe der Benediktinerabtei Disentis in der rätoromanischen Schweiz anzuvertrauen.
Die Feierlichkeiten finden laut Mitteilung in der Kirche St. Maria des Klosters statt. Dazu gehören um 7.30 Uhr eine Eucharistiefeier unter dem Vorsitz von Abt Vigeli Monn. Anschliessend wird das Allerheiligste Sakrament ausgesetzt und ein Rosenkranz für den Frieden gebetet. Das Programm geht weiter mit der Mittagshore um 11.45 Uhr und der Vesper mit eucharistischem Segen um 18 Uhr.
Im vergangenen Jahr fand das Friedensgebet an der Marienwallfahrtsstätte Madonna del Sasso im Tessin statt, 2023 in der Abtei Saint-Maurice im Wallis und 2022 in Einsiedeln im Kanton Schwyz. (bal)
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