Sag's dem Papst-Bus wartet auf Jugendliche 
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Schweiz
Sag's dem Papst-Bus wartet auf Jugendliche | © facebook-Jugendseelsorge Zürich

Mit dem Papstmobil unterwegs zu den Jugendlichen

Zürich, 3.10.17 (kath.ch) Was denken junge Menschen über Gott und die Welt? Das will das Jugendseelsorge-Team Zürich wissen. Mit ihrem Papstmobil sind sie seit dem 22. September unterwegs und fragen mit der Aktion «Sag’s dem Papst» bei den Jungen nach.

Passend zur kommenden Jugendsynode 2018 hat das Jugendseelsorge-Team der katholischen Kirche im Kanton Zürich die Aktion «Sag’s dem Papst» lanciert, die bis zum 29. Oktober läuft. Zwischen dem 22. September und dem 6. Oktober reist das Team im Papstmobil zu Schulen, Kirchplätzen und Bahnhöfen. Vor Ort im Papamobil und über andere Kanäle können Jugendliche folgende Fragen beantworten:

  1. Wer ist Gott für dich?
  2. Wenn du dich in deinem Leben für eine einzige Sache engagieren könntest, dann für welche?
  3. Was ist cool an der Kirche? Was uncool?
  4. Wie sähe eine ideale Kirche für dich aus?
  5. Was würdest du dem Papst sonst noch sagen wollen?

Der Vatikan habe mit der bevorstehenden Jugendsynode 2018 eine Tür geöffnet, wie Jugendseelsorger Adrian Marbacher gegenüber kath.ch erklärt. Der Fragebogen des Vatikans für Jugendliche sei eine Art «Kick-Off» für die Aktion «Sag’s dem Papst» gewesen. «Der Vatikan-Fragebogen ist aber nicht sehr jugendfreundlich», kritisiert Marbacher. Deshalb habe die Jugendseelsorge Zürich einen einfacheren Fragebogen entwickelt.

Den Jugendlichen soll mit der Aktion bewusst gemacht werden, dass sie an der Gestaltung der zukünftigen Kirche unbedingt mitreden dürfen und sollen, so der Jugendseelsorger. Mit dem Papst habe sich diesbezüglich vieles positiv geändert. «Jetzt heisst es ein Miteinander-Gestalten der Zukunft – mit den Jugendlichen an der Front.»

Je cooler, desto besser.

Bis jetzt sind laut Marbacher etwa 200 Fragebögen ausgefüllt worden. Es gebe noch Potential nach mehr, aber da die Jungen nicht gewohnt seien, mitreden zu dürfen, brauche dies Zeit. «Wir wussten, dass es schwierig sein wird. Deshalb haben wir die Aktion auch sehr aufwendig organisiert: Jugendliche wollen etwas Attraktives.» Das Papstmobil, die breite Social-Media-Präsenz der Jugendseelsorge, das Youtube-Video für die Aktion und auch der Aufbau des Fragebogens sollten Jugendliche zum Mitmachen animieren. Je cooler, desto besser.

Resultate für Schweizer Bischofskonferenz

Die Resultate werden laut dem Jugendseelsorger an den Regionaler Generalvikar für die Kantone Zürich und Glarus, Josef Annen, und an die Schweizer Bischofskonferenz weitergeleitet. Dort solle das Stimmungsbild der Jugendlichen einfliessen. Aber nicht nur das. «Zu wissen, was Jugendliche denken oder sich von der Kirche wünschen, kann zum Beispiel Pfarreien helfen, besser auf sie einzugehen. Und auch uns Seelsorgern dient dieser Austausch sehr. Wir wollen wissen, was die Jungen denken, was sie brauchen, cool oder uncool finden.» Sonst sei die Arbeit ja vollkommen einseitig und sinnlos.

Teilnehmen können die Jugendlichen bis 29. Oktober, und zwar nicht nur im Papstmobil, sondern auch Online. Ebenso können sie einzelne Fragen auf Facebook oder Instagram beantworten. Mit etwas Glück gewinnt man mit dem Ausfüllen des Fragebogens eine Reise nach Rom. (ft)

Standorte des Papstmobils: 3. Oktober: bis 20.00 Uhr, Jenseits im Viadukt, Zürich, 4. Oktober: 9.00 – 14.00 Uhr Freie Katholische Schule Kreuzbühl, Zürich, 5. Oktober: 9.00 – 20.00 Uhr, Jenseits im Viadukt, 6. Oktober: 17.00 – 20.00 Uhr, Hinwil ZH

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