Katholische Kirche Schweiz, Politik und Gesellschaft

Martin Grichting lädt hochkarätige Politiker zum Podium im Bischofsschloss

Das bischöfliche Schloss in Chur | © Barbara Ludwig

Chur, 8.3.18 (kath.ch) Zu einem Podiumsgespräch über Religion und Politik lädt das Bistum Chur ein. Am 28. März diskutiert Generalvikar Martin Grichting im bischöflichen Schloss in Chur mit CVP-Präsident Gerhard Pfister, FDP-Präsidentin Petra Gössi und dem Zürcher SVP-Nationalrat Gregor Rutz über sein neues Buch.

Soll sich die Kirche in die Politik einmischen? Wann wird Religion gefährlich für Politik und Staat? Sollte Religion nicht besser Privatsache sein, ohne Fragen des Glaubens mit Fragen der Politik zu vermischen? Über solche Fragen diskutiert der Churer Generalvikar Martin Grichting am Mittwoch, 28. März, mit den genannten Politikern. Moderiert wird die Diskussion laut Ausschreibung von Christian Dorer, Chef der “Blick”-Gruppe.

Politik als Aufgabe der Laien

Anlass der Diskussion ist die jüngste Publikation Grichtings mit dem Titel: “Im eigenen Namen, in eigener Verantwortung. Eine katholische Antwort auf den Pluralismus”. Grichting plädiert dafür, dass Kleriker sich nicht in politische Debatten einmischen. Das sei vielmehr Aufgabe der Laien. Die Amtsträger liefen sonst Gefahr, ihre religiöse Autorität für tagespolitische Fragen zu missbrauchen, sagte er in einem Gastkommentar zum gleichen Thema, der in der “Schweiz am Sonntag” (20. Januar) erschien. (sys)

Hinweis: Podiumsgespräch Religion und Politik, 28. März, 18.30 Uhr, im Bischöflichen Schloss in Chur. Platzzahl beschränkt. Anmeldungen an gracia@bistum-chur.ch.

 


Das politische Tagesgeschäft ist für Martin Grichting Sache der Laien