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Mariano Tschuor: Der Jesuit Hagenkord konnte unjesuitisch eindeutig einen klaren Standpunkt erläutern

Der Präsident der Medienkommission der Schweizer Bischofskonferenz, Mariano Tschuor, lernte Bernd Hagenkord in Rom kennen. Auf Anfrage von kath.ch teilt Tschuor mit:

«Bernd Hagenkord stand für eine glaubwürdige Kirche. Seine Arbeit als Journalist verstand er in kritischer Loyalität zur Kirche. Er konnte sein Handwerk und wusste: Nur ein kritischer Journalismus ist glaubwürdig.

«Er wird fehlen»

Noch mehr als das journalistische Tagesgeschäft haben mich Bernd Hagenkords Analysen und Essays beeindruckt. Sie waren klug, profund – und sprachlich elegant. Er hatte einen ganz besonderen Sinn für Sprache.

Obgleich Jesuit konnte er unjesuitisch eindeutig und wenn nötig auch unverblümt einen klaren Standpunkt einnehmen und erläutern.»

Laut Mariano Tschuor war es dem Jesuiten Hagenkord wichtig, trotz unterschiedlicher kirchenpolitischer Interessen den Synodalen Weg in Deutschland spirituell zu begleiten. «Er wird fehlen», sagt der ehemalige SRG-Kadermann. (rr)


Mariano Tschuor vor dem Kloster Mariastein | © Pia Neuenschwander
26. Juli 2021 | 15:30
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