Bangladesch ist regelmässig von starken Überschwemmungen betroffen.
International

Kirche in Bangladesch pflanzt 400'000 Bäume

Mit 400’000 Bäumen feiert die katholische Kirche in Bangladesch den fünften Jahrestag der päpstlichen Umweltenzyklika «Laudato si». Und zugleich den 50. Jahrestag der Gründung des mehrheitlich islamischen Landes.

«Das Pflanzen von Bäumen ist eine symbolische Tat der Kirche, um ein nationales Bewusstsein für den Umweltschutz zu schaffen», so zitiert der asiatische Pressedienst Ucanews am Montag Kardinal Patrick D’Rozario, Erzbischof in der bengalischen Hauptstadt Dhaka. Gepflanzt werden hauptsächlich Obstbäume, aber auch Bäume für die künftige Holzgewinnung.

Stark vom Klimawandel betroffen

Rund 90 Prozent von Bangladesch liegen nur wenige Meter über dem Meeresspiegel. Durch den immer heftiger werdenden jährlichen Monsun sowie den durch die globale Erwärmung steigenden Meeresspiegel gehört es zu den am stärksten vom Klimawandel betroffenen Ländern weltweit.

Bangladesch war bis 1947 Teil Britisch-Indiens. Im Zuge der Teilung des Subkontinents in das mehrheitlich hinduistische Indien und das islamische Pakistan wurde auch die Region Bengalen geteilt. Das überwiegend muslimische Ostbengalen wurde Pakistan zugeschlagen. Nach einem blutigen Unabhängigkeitskrieg wurde 1971 der souveräne Staat Bangladesch gegründet. (kna)

Mehr zur Umweltenzyklika «Laudato si» finden Sie in unserem Dossier.

Bangladesch ist regelmässig von starken Überschwemmungen betroffen. | © ssimanto89/Pixabay, Pixabay Licence
18. August 2020 | 09:45
Lesezeit : ca. 1  Min.
Teilen Sie diesen Artikel!