Taizé-Treffen in der Basler St. Jakobshalle | © Vera Rüttimann
Schweiz
Taizé-Treffen in der Basler St. Jakobshalle | © Vera Rüttimann

Gemeinsam mit ganz vielen Glaubenden in einer Halle

29.12.17 (kath.ch) Daniel ist aus Frankreich zum Taizé-Treffen in Basel angereist. Er freut sich, in Basel mit vielen Gleichgesinnten in den Hallen zusammenzusitzen und den Glauben als Gemeinschaftserlebnis zu erfahren, wie er gegenüber kath.ch sagte.

«Zu Beginn ganz kurz etwas zu mir: Mein Name ist Daniel, ich bin 18 Jahre alt und habe die letzten zwei Monate als freiwilliger Helfer in Taizé verbracht.

Während meiner Zeit in Taizé habe ich viele wunderbare Erfahrungen gemacht, wie zum Beispiel die starke Gemeinschaft und den sogenannten «Spirit of Taizé» erfahren. Die Art, wie offen die Menschen auf absolute Fremde zugehen, Freundschaften schliessen und sich über alles unterhalten können, auch über Themen, die man im «normalen» Alltag nicht anspricht.

Dabei kann jeder seine eigene Meinung frei vertreten und muss sich für nichts und niemanden verstellen.

Basel wird zwar mein erstes European Meeting, doch ich habe, unter anderem im Film «Momente im Leben von Frère Roger», Bilder von vorherigen Meetings gesehen.

Die Zahl der Menschen, die sich versammeln, ist beeindruckend. Diese Begegnung mit dieser Masse von Menschen zu erleben, ist etwas, auf das ich mich sehr freue.

Nicht nur, dass sehr viele Besucher kommen, nein sie kommen auch aus aller Welt.

Jeder bringt Teile seiner eigenen Kultur, seine eigenen Erfahrungen und Bräuche mit und teilt sie mit den anderen. Diese Begegnung mit Menschen aus aller Welt ist etwas sehr besonderes und absolut wertvoll.

Ein weiterer Punkt, auf den ich mich sehr freue ist, dass man als Glaubender merkt, man ist nicht alleine. In unserer heutigen Zeit wird der Glaube immer unwichtiger in der Gesellschaft, immer mehr Leute bekennen sich zum Atheismus, und oft hat man das Gefühl, man ist alleine mit seinem Glauben. Aber eine Erfahrung, die ich in Taizé gemacht habe, ist. Es gibt viele tausend Menschen, denen es genauso geht, die genau dasselbe fühlen. Solche Gleichgesinnte hoffe ich auch wieder in Basel zu treffen. Mal davon abgesehen, wenn man in einer vollen Halle beim Gebet sitzt: «Wer hat da noch das Gefühl, alleine mit seinem Glauben zu sein?

Und zuletzt hoffe ich, Freunde, die ich in Taizé kennengelernt habe, wieder zu treffen, besonders die, die mit mir zusammen Freiwillige waren, mit denen ich zwei Monate lang zusammengelebt habe.

Das mag ein Einzelfall sein, aber ich bin überzeugt, jeder der einmal oder öfters bereits in Taizé war, kann in Basel den einen oder anderen Bekannten aus Taizé wieder treffen.

In diesem Sinne freue ich mich sehr auf das Erlebnis, welches mich in Basel erwartet und auf die vielen Menschen, die ich treffen werde.

Und wer weiss, vielleicht bist Du ja einer davon.» (gs)

«Basel ist ein gutes Beispiel, dass das Christentum eins sein kann»

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