Gebet und Musik für den Frieden in der Ukraine
2025 jährt sich der Krieg in der Ukraine bereits zum dritten Mal. Aus diesem Grund findet im Grossmünster Zürich ein besonderer Gedenkanlass mit Friedensgebet statt. Im Zentrum stehen das Erinnern an die Opfer, die Sehnsucht nach Frieden und die Solidarität mit den Leidtragenden dieses Konflikts. Derweil hat der neue US-Präsident Donald Trump eine neue Friedensaktion lanciert.
Am 24. Februar 2022 begann mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine ein Krieg, der bis heute unermessliches Leid über Millionen von Menschen gebracht hat. Tausende Menschen haben bis heute ihr Leben verloren, mehrere Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer wurden zur Flucht gezwungen.
Prominente Gäste
Gemeinsam mit prominenten Gästen wie Vadym Boychenko, Bürgermeister
und Sergej Orlow, Vizebürgermeister von Mariupol, der Zürcher Stadtpräsidentin Corinne Mauch, Esther Straub, Kirchenratspräsidentin der Reformierten Kirche Kanton Zürich und zahlreichen Menschen aus nah und fern setzt Grossmünsterpfarrer Martin Rüsch am 23. Februar ein klares Zeichen gegen diesen Krieg und für den Frieden.
Ein zentrales Element des Gedenkanlasses ist das Friedensgebet, das alle Not- und Leidtragenden einschliesst. Unzählige Lichter werden die Sehnsucht nach einem Ende des Krieges und die Hoffnung auf Frieden symbolisch zum Ausdruck bringen. Lichter, die für die Botschaft stehen, dass Frieden möglich ist – durch Dialog, Verständnis und die Kraft der Gemeinschaft.
Musiker aus Mariupol
Die Kammerphilharmonie Mariupol, die selbst vor den Schrecken des Krieges fliehen musste, wird den Anlass musikalisch bereichern. Unter der Leitung von Dirigent Vasyl Kryachok bringt das Orchester Werke ukrainischer Komponisten zur Aufführung. Diese Stücke sind nicht nur musikalische Kunstwerke, sondern auch ein starkes Zeugnis von Zuversicht und kulturellem Widerstand. (woz)
*Der Anlass ist öffentlich und kostenlos. Eine Reservation ist nicht möglich. Die Kollekte ist für die Ukraine-Hilfe des HEKS bestimmt. Die Veranstaltung findet am Sonntag, 23. Februar, um 14 Uhr, im Zürcher Grossmünster statt.
Gibt es doch bald Frieden in der Ukraine? Nun wollen sich US-Präsident Trump und Kremlchef Putin treffen und über eine Beendigung des Krieges sprechen. Doch was sagt Kiew dazu? Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reagiert verhalten positiv auf die angekündigten Gespräche der Staatschefs der USA und Russlands zur Beendigung des Ukraine-Kriegs. «Niemand wünscht sich Frieden mehr als die Ukraine», schrieb er am Mittwochabend auf der Internetplattform X. Gemeinsam mit den USA werde Kiew die nächsten Schritte festlegen, «um die russische Aggression zu stoppen und einen dauerhaften, verlässlichen Frieden zu gewährleisten. Wie Präsident Trump sagte: ‘Lasst es uns erledigen’». US-Präsident Donald Trump habe ihn über Einzelheiten seines Telefonats mit Kremlchef Wladimir Putin informiert, so Selenskyj weiter. Details nannte er jedoch nicht. Laut Kreml-Sprecher Dmitri Peskow dauerte das Telefonat des russischen Präsidenten mit Trump am Mittwoch fast 90 Minuten. Ihm zufolge vereinbarten die Staatsoberhäupter, sich persönlich zu treffen. Putin habe Trump nach Russland eingeladen, meldete die Nachrichtenagentur Interfax. (kna)Selenskyj für angekündigte Friedensgespräche
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