Marko Ivan Rupnik, Künstler und Priester.
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FAZ: Jesuit Rupnik verglich Gruppensex mit der Heiligen Dreifaltigkeit

Der Jesuit Marko Ivan Rupnik ist für Mosaikentwürfe in Fátima oder bei Padre Pio in Apulien bekannt. Seit Wochen sorgen Missbrauchsvorwürfe für Schlagzeilen. Er soll Nonnen manipuliert und zum Sex gedrängt haben. Was wusste Papst Franziskus davon, der ebenfalls Jesuit ist?

«Nach Medienberichten wurden über die Jahre mindestens neun, womöglich bis zu zwanzig Frauen Opfer Rupniks. Seine Methode der geistlich-psychischen Manipulation kommt wohl am besten im Fall der beiden Nonnen zum Ausdruck, denen Rupnik einredete, beim Sex zu dritt würden sie die Heilige Dreifaltigkeit imitieren. (…)

Viel spricht dafür, dass Franziskus selbst die Rücknahme der Exkommunikation seines Ordensbruders veranlasst oder vollzogen hat. Offiziell ist dazu vom Jesuitenorden und vom Vatikan nichts zu hören. Auch nichts dazu, wann und wo sich der Vorfall mit der ‘Selbstabsolution’ ereignet hat. Dafür teilte der Orden mit, dass Rupnik ausser den als Vorsichtsmassnahme verhängten Sanktionen, die er erkennbar fortgesetzt ignoriert hat, keine weiteren Strafen zu befürchten habe. Die ‘betreffenden Taten’ seien ‘als verjährt zu betrachten’, die Akte Rupnik sei ‘Anfang Oktober 2022 geschlossen’ worden.»

Die «FAZ» berichtet über die Vorwürfe gegen den slowenischen Jesuiten Marko Ivan Rupnik. (rr)


Marko Ivan Rupnik, Künstler und Priester. | © KNA
25. Januar 2023 | 05:00
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