Michelle Hunziker | © keystone Arne Dedert
Schweiz
Michelle Hunziker | © keystone Arne Dedert

«Ein Franziskanerpater hat mir das Herz gestreichelt»

Frankfurt, 12.10.18 (kath.ch) Michelle Hunziker (41), schweizerisch-italienische TV-Moderatorin, fühlt sich in Gotteshäusern wohl. «Besonders gefällt es mir, wenn ich alleine in eine Kirche reingehen kann und alleine die Zeit mit Gott verbringe», sagte Hunziker der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Frankfurt.

Die Katholikin fügte hinzu: «Aber natürlich finde ich Gottesdienste immer sehr schön.» Hunziker stellt auf der Frankfurter Buchmesse ihr Buch «Ein scheinbar perfektes Leben» vor. Darin berichtet sie von ihren Erfahrungen bei den «Kriegern des Lichts». Mehrere Jahre lang gehörte sie der Sekte an; ihre Ehe mit dem Sänger Eros Ramazzotti zerbrach daran.

«Ich will meine alte Mama zurück»

Losgesagt von der Gruppierung habe sie sich, als ihre damals zehn Jahre alte Tochter Aurora sagte: «Ich will meine alte Mama zurück. Sonst spiele ich nicht mehr mit dir», so Hunziker. Hilfe gefunden habe sie damals unter anderem bei einem Franziskanerpater.

«Der hat mir das Herz gestreichelt mit seinen Antworten, die nur ein Franziskanerpater oder ein Priester geben kann», so Hunziker. Um sich aus den Fängen einer Sekte befreien zu können, «brauchst du auch eine spirituelle Unterstützung», betonte die Moderatorin. (kna)

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