Gebäude der zukünftigen Paulus-Akademie | © Sylvia Stam
Schweiz
Gebäude der zukünftigen Paulus-Akademie | © Sylvia Stam

Einigung erzielt – Paulus-Akademie strebt Einzug im 2019 an

Zürich, 23.1.18 (kath.ch) 2015 sollte das katholische Bildungszentrum «Paulus-Akademie» seinen neuen Standort an zentraler Lage in Züge beziehen. Ein Rechtsstreit verhinderte dies. Nun ist dieser endgültig beigelegt. Die Katholische Körperschaft des Kantons Zürichs strebt an, dass das Gebäude an der Pfingstweidstrasse im Jahr 2019 bezogen werden kann, erklärte der Sprecher der Zürcher Kirche, Simon Spengler, am Dienstag auf Anfrage.

Das Haupthindernis für den Einzug in das neue Gebäude war eine Eigentumsfrage. Nun ist es klar: Das Grundstück ist jetzt im Besitz der katholischen Kirche, sagte Spengler. Der Ausbau des Gebäudes, das bereits steht, wird umgehend in Angriff genommen. Im Jahr 2019 sollen die Paulus Akademie und weitere kirchliche Institutionen aus dem Bildungsbereich einziehen. Neben Büroräumen verfügt das Haus auch über einen grossen Saal, der für öffentliche Anlässe benützt werden wird.

Die Katholische Kirche im Kanton Zürich und die Immobilienfirma W. Schmid + Co AG stimmten bereits Ende vergangenen Jahres als Ergebnis einer Mediation einem Vergleich zu. Der Kaufvertrag für das Grundstück, auf dem die Paulus-Akademie und weitere Bildungsinstitutionen im Kulturpark in Zürich-West einziehen sollten, wurde 2011 zwischen der Firma und der Katholischen Kirche abgeschlossen.

Baustopp im Jahr 2015

Die Synode der Kantonalkirche hat für den Bau insgesamt 17 Millionen Franken bewilligt. Seit Juli 2013 baute die katholische Körperschaft an der Pfingstweidstrasse Saal, Seminar- und Sitzungsräume sowie Büroräume für die Paulus-Akademie, ein Bildungszentrum der Zürcher Katholiken, und weitere katholische Erwachsenenbildungsorganisationen. Eines der beiden geplanten Gebäude wurde realisiert und rechtzeitig verschiedenen Institutionen übergeben.

Im April 2015 folgte der Paukenschlag. Martin Seiz, Gründer der Hamasil Stiftung und als solcher Initiant des Kulturparks, und seine Immobilienfirma wollten den Kaufvertrag für das Grundstück nicht einhalten und verlangten einen Baustopp beim zweiten Gebäude. Die Kirche reichte daraufhin beim Zürcher Handelsgericht Klage ein. Aufgrund der Einigung bei der Mediation wurde das Verfahren vor dem Handelsgericht gegenstandslos, meldet die Kirche. (gs)

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