Bischof Felix Gmür (links) beim Gottesdienst am Montagmorgen in Prag.
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Bischof Felix Gmür über Prag: «Niemand ist ausgerastet und davongelaufen»

Beim Europa-Treffen des synodalen Prozesses in Prag sind unterschiedliche kirchliche Realitäten aufeinandergeprallt. Trotzdem habe man sich gut ausgetauscht, findet Bischof Felix Gmür: «Es ist niemand, um es mal krass zu sagen, ausgerastet und davongelaufen, sondern alle sind dageblieben.»

«Ich habe wahrgenommen – das freut mich wirklich –, dass wir alle zusammengeblieben sind. Es ist niemand, um es mal krass zu sagen, ausgerastet und davongelaufen, sondern alle sind dageblieben. Im Anschluss hatten wir Bischöfe noch eineinhalb Tage unter uns. Da gab es die Übereinkunft, dass alle bei diesem synodalen Projekt weitermarschieren wollen.

Das ist schon ein erstes gutes grosses Resultat, weil man am Anfang befürchtete, die einen wollen gar nichts ändern, die andern wollen da bleiben, wo sie sind, und die dritten wollen in grossen Schritten die Kirche verändern. Aber das ist nicht der Fall.»

Felix Gmür (56) ist Bischof von Basel und Präsident der Schweizer Bischofskonferenz. Gegenüber dem «Domradio» berichtet er vom Europa-Treffen des synodalen Prozesses in Prag. (rr)


Bischof Felix Gmür (links) beim Gottesdienst am Montagmorgen in Prag. | © Raphael Rauch
13. Februar 2023 | 17:54
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