Bischof Beat auf Instagram
Schweiz

Bischof Beat Grögli: «Man erreicht viele Menschen auf Instagram»

Der St. Galler Bischof ist der einzige Bischof der Schweiz, der auf Instagram postet. Für ihn ist diese Social-Media-Aktivität auch eine Möglichkeit, um viele Menschen niederschwellig ansprechen zu können, wie er im Interview mit kath.ch erklärt.

Wolfgang Holz

Bischof Beat Grögli, warum macht Ihnen das Posten von Beiträgen auf Instagram so viel Spass?

Bischof Beat Grögli: Es ist eine unkomplizierte Art, eine Freude, ein Erlebnis, ein originelles Foto oder Video zu teilen und gegebenenfalls auch Rückmeldungen zu erhalten. 

Wie oft kommen Sie dazu, Beiträge zu posten?

Bischof Beat: Das passiert spontan und braucht auch nicht viel Zeit. Regelmässig posten wir über den Kanal des Bistums.

«Für mich ist Insta ein weiterer Kanal, auf dem ich unkompliziert und schnell etwas posten kann.»

Erhoffen Sie sich damit vor allem eine grössere Resonanz Ihres Wirkens als Bischof bei der jüngeren Generation?

Bischof Beat: Für mich ist Insta ein weiterer Kanal, auf dem ich unkompliziert und schnell etwas posten kann. Die Anzahl Klicks oder Likes verfolge ich, ehrlich gesagt, gar nicht so.

Bischof Beat Grögli auf Instagram
Bischof Beat Grögli auf Instagram

Wie schätzen Sie die Resonanz Ihrer Posts auf Instagram ein – bislang sind es ja jeweils oft nur wenige Kommentare, die auf die Posts reagieren?

Bischof Beat: Ich bin mir bewusst, dass viel passiert auf Social Media, da ist es schwierig aufzufallen. Das ist auch nicht meine Absicht. Auf dem Kanal des Bistums sehen wir an den Likes, dass es den Menschen gefällt, etwas über den Bischof zu lesen.

«Den Glauben in Gemeinschaft zu erleben, ersetzt für mich kein Tool der Welt.»

Sie sind der einzige Schweizer Bischof auf Instagram: Welche Möglichkeiten der Glaubensverbreitung bzw. -verkündigung sehen Sie auf den Sozialen Medien in Zukunft?

Bischof Beat: Instagram ist ein Ort, wo sich die Menschen heute bewegen, lesen, sich informieren, sich überraschen lassen. Man erreicht viele Menschen zeitlich unabhängig ausserhalb der eigenen Pfarrei, des eigenen Bistums. Und es ist eine niederschwellige Interaktion möglich. In diesem Sinne, ja, kann es eine Form von Verkündigung sein. Social Media löst aber nicht die persönliche Begegnung ab – im Gegenteil, diese wird immer wichtiger. Den Glauben in Gemeinschaft zu erleben, ersetzt für mich kein Tool der Welt. 

Anzeige ↓ Anzeige ↑

Bischof Beat auf Instagram | © kath.ch
14. November 2025 | 12:00
Lesezeit : ca. 2  Min.
Teilen Sie diesen Artikel!