Auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Kirchturmuhr in Zug wird ab heute restauriert
Die Kirchturmuhr der Kirche St. Oswald in Zug wird vorübergehend stillstehen. Am heutigen Mittwoch werden Zifferblatt und Zeiger für Restaurierungsarbeiten abmontiert. Sie sind durch Witterungseinflüsse stark verschmutzt. Zudem weisen Teile der vergoldeten Ziffern Beschädigungen auf.
Wolfgang Holz
Wenn die Kirchturmuhr nicht mehr geht, ist das meist kein gutes Zeichen. Doch in Zug ticken die Uhren anders. Die Uhr der Kirche St. Oswald steht ab heute nicht still, weil die Uhr nicht mehr funktioniert, sondern weil sie instand gesetzt wird – wie es in einer Medienmitteilung der Kirchgemeinde der Katholischen Kirche der Stadt Zug heisst.
Das defekte Zifferblatt und die Zeiger werden nämlich gereinigt und neu vergoldet. Ziel ist es, die Uhr bis Weihnachten wieder in ihrem ursprünglichen Glanz erstrahlen zu lassen. Die katholische Kirchgemeinde Zug hatte dafür bereits im Dezember 2024 einen Kredit von 75’000 Franken bewilligt.
Kapelle St. Verena erhält neue Beleuchtung
Auch in der Kapelle St. Verena in Zug stehen Renovationsarbeiten an. Vom 9. bis 11. November wird die veraltete und störungsanfällige Beleuchtung am umlaufenden Wandgesims erneuert. Die neue Lichtanlage soll den Kapellenraum künftig wieder stimmungsvoll ausleuchten und die Architektur sowie die Ausstattung besser zur Geltung bringen.
Während der Arbeiten bleibt die Kapelle geschlossen. Ab Donnerstag, 12. November, ist sie wieder regulär für Besucherinnen und Besucher zugänglich.
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