Röm.-kath. Kirche Basel-Landschaft, 14.06.2018, 14:01

«Gepflanzt an strömendem Wasser»: Errichtung des Pastoralraumes Frenke-Ergolz

Medienmitteilung

Errichtung des Pastoralraumes Frenke-Ergolz am 17. Juni 2018: Am Sonntag, 17. Juni errichtet Bischof Felix Gmür den territorial grössten Pastoralraum des Kantons.

Am 17. Juni wird Bischof Felix Gmür im Rahmen eines Gottesdienstes um 10:00 Uhr in der Kirche Bruder Klaus in Liestal den Pastoralraum Frenke-Ergolz errichten. Die Feier steht unter dem Motto «Gepflanzt an strömendem Wasser» – ein biblisches Wort, das die Symbolik des Namens des neuen Pastoralraumes aufgreift, für den sich die Mitglieder der Projektgruppe nach Austausch mit anderen Engagierten entschieden haben. Dass die Zentren der fünf beteiligten Pfarreien Frenkendorf-Füllinsdorf, Gelterkinden, Liestal, Oberdorf und Sissach durch die ineinander strömenden Flüsse Frenke und Ergolz miteinander verbunden sind, führte dann zu diesem symbolischen Namen mit biblischen Bezug, der Dynamik, Bewegung, Leben, Wandel, Fortschritt, stete Überzeugung und Verheissung beinhaltet.

Knapp 18’000 katholische Christenmenschen in 54 politischen Gemeinden werden in dieser pastoralen Einheit miteinander verbunden. Mit einer Fläche, die den halben Kanton Basel-Landschaft umfasst, ist der neue Pastoralraum territorial der grösste und allein darum eine Herausforderung für ein gemeinsames Leben von Kirche. Dem haben sich die Verantwortlichen gestellt und ein umfangreiches und theologisch reflektiertes Pastoralraumkonzept erstellt, das vom Bistum in den höchsten Tönen gelobt wurde – insbesondere für die Aussagen einer kritischen und politischen Theologie. Dr. Joachim Köhn, damaliger Pastoralverantwortlicher des Bistums, schreibt in der offiziellen Stellungnahme des Bistums: «Es gibt Pastoralraum-Konzepte, die können ‹anmachen’, sie wecken das Interesse des Lesers, sie lassen dranbleiben, auch wenn es ein Gang durch einen über 100-seitigen Text wird. Hier spricht sofort an: Die theologische Denkweise, die klare Sicht auf die Situation, ein selbstbewusster Auftritt…, ein Kirchenblick auf die Welt, der verstehen will, wie sie ist… Ein ertragreiches ‹Sehen’ der Realität, ein durchgehendes ‹Reflektieren’ der Situation, des Auftrags, der Wege, gerade in theologischer Hinsicht…, ein ansteckender Mut… Es ist ein ‹Schulbeispiel’ für eine konstruktive und kritische Mitarbeit… Eine Einstellung, ein Geist, ein Ergebnis, das Respekt einfordert und verdient… [Das Pastoralkonzept] beginnt mit einer theologischen Reflexion…: Welch eine ‹Seltenheit’ unter den vielen eingereichten Pastoralkonzepten! … Eine äusserst eindrückliche und wertvolle Arbeit…».

Neben dem künftigen Pastoralraumpfarrer Peter Bernd gehören dem Pastoralraumteam die Gemeindeleiter Peter Messingschlager und Martin Tanner sowie mit unterschiedlichen thematischen Zuständigkeiten Christoph Wiederkehr, Sabine Brantschen, Christoph Schneider und Raffaele Buono an. Sekretariatsaufgaben übernimmt Simone Murphy.

 

Pastoralraumkonzept abrufbar unter:

http://pfarrei-dreikoenig.ch/Download/Pastoralraumkonzept_FF_G_L_O_S_Endversion.pdf

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