Medienspiegel
E. Sailer & Caroline Meier Machen

Eine volle Handtasche, ABBA und 125 Preisträgerinnen

Medienmitteilung

Der Aargauische Katholische Frauenbund (AKF) vergab zum 20. Mal den AKF-Frauenpreis. 125 Frauen und Ehrengäste feierten am 22. April im Rot-Turm-Saal in Baden eine 100-jährige Geschichte.

Der höchstdotierte Frauenpreis in der Schweiz ging im Jubiläumsjahr an die AKF-Frauen. In ihrer Laudatio lobte die AKF-Sanitas-Kommissionspräsidentin Vroni Peterhans-Suter alle ehemaligen und aktiven, alle stillen, lauten, sichtbaren, im Hintergrund wirkenden, fleissigen, kreativen Vorstands-, Kommissions- und Ortsvereinsfrauen. Wirkungsvoll zückte sie 38 Gegenstände aus ihrer Tasche. Agenda, Handy, Pflaster, ein Sammelsurium von wichtigen Dingen die man als AKF-Frau dabei haben muss. Vroni Peterhans dankt allen, von der Care-Frau bis zur Managerin, für die Zeit, Liebe und Herzblut, die in Freiwilligenarbeit investiert wird! Alles was ihr an Talent habt und Gutes tut sollt ihr hinaustragen, dazu dient euch der Preis: Die blaue AKF-Tasche!

In einem Rundgespräch hörten wir eindrücklich die Geschichte des Aargauischen Katholischen Frauenbundes und der dazugehörenden AKF-Sanitas-Kommission. Es waren Erzählungen von den Anstrengungen und dem Geld sammeln der AKF-Frauen während des 1. Weltkrieges. Ein katholisches Lungensanatorium in Davos sollte entstehen, das auch für Unbemittelte offen stand. Viele Jahrzehnte später, das Gesundheitswesen hatte sich komplett verändert, stand wieder ein hartnäckiger Kampf bevor. Unter Beizug eines Badener Anwaltes kämpften Elisabeth Sailer, damals AKF-Vorstandsmitglied und Grossrätin und die damalige Vereinspräsidentin Caroline Meier-Machen, um die gerechte Aufteilung der Verkaufssumme zu erreichen. Das gelöste Geld aus dem Verkauf wird seither zur Förderung und Unterstützung gemeinnütziger Institutionen oder Einzelpersonen eingesetzt.

Die Ehrengäste Stadträtin Regula Dell’Anno, Nationalrätin Ruth Humbel und SKF-Präsidentin Rosmarie Koller lobten und dankten für das Netz an Solidarität, für die Vielseitigkeit des Engagement des AKF in Bereichen von Kirche, Staat und Gesellschaft. Sie gratulierten auch Sybille Bader und Vroni Peterhans für die Wahl in die Spitzen von internationalen Verbänden. Die Stimmung im Rot-Turm-Saal war sehr feierlich und durch den weiblich-lustigen Auftritt der Merry Sisters aus Mutschellen richtig mitreissend. In einer Standing Ovation gratulierten sich 125 Frauen gegenseitig für ihre tolle freiwillige Arbeit.

Eingesandt von Merice Rüfenacht, Geschäftsstelle Aargauischer Katholischer Frauenbund

 

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E. Sailer & Caroline Meier Machen | © 2016 Margrit Staheli, stamarfoto.ch
Quelle: aargauischer-katholischer-frauenbund
25. April 2016 | 06:43