Gemeindeleiter und Pfarrer im neuen Pastoralraum Birstal sind bereit für den grossen Schritt in die Zukunft (von links: Felix Terrier, Daniel Fischler, Alois Schuler, Thomas Wittkowski) | © zVg
Gemeindeleiter und Pfarrer im neuen Pastoralraum Birstal sind bereit für den grossen Schritt in die Zukunft (von links: Felix Terrier, Daniel Fischler, Alois Schuler, Thomas Wittkowski) | © zVg
katholisch bl.bs, 11.09.2017, 11:14

Ein neuer Raum für die 19'000 Katholiken im Birstal

Medienmitteilung

Mit dem «Pastoralraum Birstal» wird im Baselbiet der grösste Seelsorgeraum eröffnet, der sogar die Kantonsgrenzen überschreitet. Die offizielle Errichtung findet am Samstag, 16.9.2017 um 17 Uhr im Festgottesdienst im Dom von Arlesheim mit Bischof Felix Gmür statt.

Das Bistum Basel führt Pfarreien zusammen, um die Zusammenarbeit zu fördern und neue Möglichkeiten und Horizonte zu erschliessen, wie die katholische Kirche die Menschen besser erreicht. Diese Zusammenschlüsse heissen «Pastoralräume», und der grösste dieser Art im Baselbiet steht vor seiner Eröffnung. Im Birstal erhalten mehr als19›000 Katholiken ein neues «organisatorisches Dach», von Münchenstein über Hochwald bis Duggingen gehören die bestehenden neun Pfarreien nun zum «Pastoralraum Birstal» (siehe unten, Hintergrund-Informationen).

Den Prozess zu dieser Vereinigung unter der Leitung des Aescher Pfarrers Felix Terrier haben die Birstaler Pfarreien «Camino» genannt. Das ist die gängige Bezeichnung für den Pilgerweg nach Santiago de Compostela und nimmt die Herausforderungen und die Vielfalt einer solchen Pilgerreise auf, mit allen ihren Hochs und Tiefs.

Pilgerreise zum Pastoralraum

Eine Situationsanalyse der verschiedenen Pfarreien hat ebenso viel Schweiss gefordert wie das Erarbeiten der gemeinsamen Ziele und die Verträge, welche die Pfarreien und Kirchgemeinden als neue Partner zusammen ausarbeiteten. Auch andere typischen «Wanderbeschwerden» lernten die Birstaler SeelsorgerInnen, KirchenrätInnen und die weiteren Engagierten kennen – heisse Köpfe und helle Freude ebenso wie Momente, in denen man sich erschöpft nur noch ausruhen will und das Ziel des Pastoralraums unendlich weit schien.

Eröffnung mit dem Bischof

Nun ist man am Ziel des «Camino» angekommen. Und feiert den Abschluss nicht in Spanien, sondern im Dom zu Arlesheim, gemeinsam mit Bischof Felix Gmür.
Es soll ein Festgottesdienst werden, der die Gemeinsamkeit ausdrückt, weshalb im zu erwartenden proppenvollen Dom beispielsweise ausschliesslich Lieder aus Taizé gesungen werden – da können alle mitsingen, die Gesänge entsprechen der Spiritualität vieler Jugendlichen, und sie sind ein Vorbote des Europäischen Taizé-Treffens im kommenden Dezember, an dem gegen 20›000 Jugendliche aus ganz Europa erwartet werden.

www.birstal.ch

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