Irme Stetter-Karp
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Katholikenkomitee: «Angriff auf queere Community ist unerträglich»

Angriff auf die Freiheit: Nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin warnt die Chefin des katholischen Laiendachverbands ZdK, Irme Stetter-Karp, vor Angst und Unsicherheit für queere Menschen.

(KNA) Die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp, hat den mutmasslich islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin verurteilt. «Dieser abscheuliche Angriff galt gezielt der queeren Community. Queere Menschen müssen weiterhin um ihre Sicherheit fürchten, wenn sie sich offen zu ihrer Liebe und Identität bekennen. Das ist unerträglich», erklärte sie am Montag in Berlin.

Mit Trauer, Erschütterung und tiefer Sorge um das gesellschaftliche Miteinander habe sie die Nachrichten vom Anschlag am Wochenende verfolgt, so Stetter-Karp. «Ich bin in Gedanken und im Gebet bei der Verstorbenen, den Verletzten und bei den Angehörigen.»

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Eine Tote, mindestens 29 Verletzte Am Samstagabend war nach der CSD-Parade in Berlin ein Auto in die Menschenmenge am Tiergarten gefahren. Dabei wurde eine Person getötet, mindestens 29 weitere teils schwer verletzt. Der mutmassliche Täter wurde später bei einem Polizeizugriff erschossen. Er soll in der Vergangenheit mehrfach versucht haben, sich im Ausland der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) anzuschliessen.


Irme Stetter-Karp | © Julia Steinbrecht/KNA
27. Juli 2026 | 15:00
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