Queerbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz: Angriff auf Vielfalt verwundet Menschenwürde
Der Anschlag auf den CSD in Berlin erschüttert überall in Deutschland Menschen. Nach den Worten des Queerbeauftragten der Deutschen Bischofskonferenz muss Vielfalt umso entschlossener bewahrt werden.
(KNA) Nach dem Anschlag auf den Christopher-Street-Day (CSD) in Berlin sieht der Queerbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Weihbischof Ludger Schepers, die Vielfalt in der Gesellschaft bis ins Mark erschüttert. «Wo Vielfalt angegriffen wird, ist die Menschenwürde verwundet», sagte Schepers laut Mitteilung.
Die unantastbare Würde des Menschen sei bei dem Attentat bis aufs Äusserste verwundet worden. «Jegliche Gewalt gegen Menschen widerspricht diesem Grundsatz und muss entschieden verurteilt werden», so Schepers weiter. «Jeder Anschlag, der Menschen auseinanderreissen will, erinnert uns daran, diese, unsere Vielfalt umso entschlossener zu bewahren.»
Als Queerbeauftragter der DBK trete er weiterhin für eine zugewandte Gemeinschaft und ein tolerantes Miteinander unter den Menschen ein. In seinen Gedanken und Gebeten sei er bei den Opfern und verletzten Menschen. Nach der CSD-Parade fuhr am Samstagabend ein Auto in die Menschenmenge am Berliner Tiergarten. Dabei wurde eine Person getötet, mindestens 29 weitere teils schwer verletzt.
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