Sie haben nun doch Geld für das Katholische Medienzentrum in Zürich gesprochen: Delegiertenversammlung der RKZ
In eigener Sache

RKZ spricht Geld für Katholisches Medienzentrum – bis Ende Jahr

Die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz unterstützt das Katholische Medienzentrum in Zürich auch im zweiten Halbjahr 2026. Das hat die RKZ-Plenarversammlung kürzlich beschlossen.

Regula Pfeifer

Die Finanzierung des Katholischen Medienzentrums der Deutschschweiz (KMZ) für das zweite Halbjahr 2026 ist gesichert, das schreibt die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) in ihrem Newsletter vom Freitag. Dies war nach einem Entscheid der RKZ-Plenarversammlung vom letzten November unklar.

Das KMZ gehört zu den Institutionen, die von der RKZ finanziell unterstützt werden – auf der Basis einer Leistungsvereinbarung. Die RKZ ist der Zusammenschluss der katholischen kantonalkirchlichen Organisationen, also der Landeskirchen. Das KMZ publiziert unter anderem journalistische Beiträge und Podcasts auf kath.ch.

Finanzierung zuvor nur bis Juni

Im November 2025 hatte die RKZ-Plenarversammlung beschlossen, dem KMZ vorerst nur den Beitrag von 591’000 Franken für das erste Halbjahr 2026 zu sprechen. Über die Finanzierung des zweiten Halbjahres wollte sie später entscheiden. Die Weiterfinanzierung wurde unterdessen an Verbesserungen geknüpft.

«Sicher finanziert ist das Medienzentrum bis Ende Juni», sagte Nadia Omar vom Vorstand des Vereins Katholisches Medienzentrum an dessen Generalversammlung (GV) am 29. April in Zürich den anwesenden Vereinsmitgliedern, Gästen und Mitarbeitenden.

Ein «Damoklesschwert»

Das «Damoklesschwert» eines möglichen Finanzstopps – wie jemand aus dem Publikum sagte – wurde am Anlass emotional diskutiert. Daraus entstand ein Antrag: Es sei von der GV eine Bitte an die RKZ zu richten, den «Steckenzieher-Beschluss» aufzuheben und die Finanzierung so lange zuzusichern, bis ein neuer Grundauftrag vorliege.

Die RKZ fordert unter anderem eine stärkere Vernetzung mit kirchlichen Institutionen sowie eine gesellschaftlich breitere, weniger klerikale Themenauswahl, wie sich Sabine Stalder, stellvertretende RKZ-Generalsekretärin, an der GV des KMZ ausdrückte.

An der Versammlung vom letzten Samstag beschlossen die Delegierten nun mit grosser Mehrheit, den Beitrag für das zweite Halbjahr 2026 zu sprechen, wie die RKZ per Newsletter mitteilt.

Neue Strategie unterwegs

Wie es danach weitergeht, wird der Kooperationsrat von RKZ und Schweizer Bischofskonferenz (SBK) in den nächsten Monaten entscheiden. Er hat die Vorbereitung einer neuen Strategie für die katholische Medienarbeit in der Schweiz angeordnet und diese extern in Auftrag gegeben.

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Sie haben nun doch Geld für das Katholische Medienzentrum in Zürich gesprochen: Delegiertenversammlung der RKZ | © zVg
3. Juli 2026 | 17:00
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