Die aufmüpfigen Ordensfrauen vom Kloster Goldenstein bei Salzburg (v.l.n.r.): Schwester Regina, Bernadette und Rita, 8. Dezember 2025.
Vatikan

Die aufmüpfigen Goldenstein-Nonnen reisen zum Papst

Von Salzburg in den Vatikan: Drei betagte Nonnen erleben nach einem international beachteten Streit erstmals die Ewige Stadt. Vatikan-Journalist Andreas Englisch berichtet über die Pläne.

(KNA) Für die drei als Klosterbesetzer-Nonnen bekannt gewordenen Ordensfrauen aus Goldenstein bei Salzburg soll am 28. April ein Traum wahr werden: Wie der Vatikan-Journalist Andreas Englisch in der aktuellen Folge seines Podcasts «Vatikangeflüster» berichtet, wollen die betagten Frauen dann – begleitet von Pflegekräften – nach Rom reisen. Englisch freut sich auf «spannende Tage mit den drei rebellischen Ordensfrauen und ihren Begleitern».

Audienz beim Papst

Die Nonnen wollen den Angaben zufolge eine Generalaudienz mit Papst Leo XIV. sowie einen Gottesdienst besuchen und zum ersten Mal in ihrem Leben die Ewige Stadt besichtigen. Laut Englisch hat eine Gruppe von Spendern eine «erhebliche Geldsumme» bereitgestellt, um die Reise zu ermöglichen.

Das Schicksal der Goldenstein-Nonnen, alle drei über 80 Jahre alt, hatte im Sommer 2025 international für Schlagzeilen gesorgt. Anfang September waren sie gegen den Willen ihres Vorgesetzten aus einem Seniorenheim in ihr früheres Kloster zurückgekehrt. Das Gebäude gehört seit 2022 zu gleichen Teilen dem Erzbistum Salzburg und dem Stift Reichersberg.

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Die aufmüpfigen Ordensfrauen vom Kloster Goldenstein bei Salzburg (v.l.n.r.): Schwester Regina, Bernadette und Rita, 8. Dezember 2025. | © Benedikt Heider/KNA
13. April 2026 | 07:00
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