Papst Leo XIV.
Vatikan

Papst will bei seiner ersten Reise Friedensbotschaft verkünden

Die erste Auslandsreise des neuen Papstes ist bestätigt: Ende November geht es erst in die Türkei, dann in den Libanon. Nun äussert sich Leo XIV. selbst zu Plänen.

(CIC) Papst Leo XIV. sieht in seiner bevorstehenden Reise in den Libanon die Möglichkeit, «die Botschaft des Friedens im Nahen Osten» erneut zu verkünden. Dorthin habe schon Papst Franziskus reisen wollen und dem libanesischen Volk nach der Hafen-Explosion in Beirut und nach all dem, was es erlitten habe, seine Umarmung schenken, sagte Leo XIV. laut der Zeitung «La Repubblica» (online) am Dienstagnachmittag vor Journalisten in Castel Gandolfo. «Wir werden versuchen, diese Botschaft des Friedens und der Hoffnung zu vermitteln.»

Echter Moment der Einheit

Bevor der Papst vom 30. November bis zum 4. Dezember in den Libanon reist, besucht er ab dem 27. November die Türkei. Anlass sind die Feierlichkeiten zum 1700. Jahrestag des Konzils von Nizäa, im heutigen Iznik. Diese bezeichnete Leo XIV. vor den Journalisten als einen «wirklich wichtigen Moment».

Für alle Christen sei es ein Moment echter Einheit im Glauben. Darum dürfe man diesen historischen Moment nicht verpassen – nicht um zurückzuschauen, sondern um nach vorne zu schauen, so der Papst über das Konzil, das die bis heute gültigen Grundlagen des christlichen Glaubensbekenntnisses definiert hatte.

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Papst Leo XIV. | © KNA
9. Oktober 2025 | 11:00
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