Papst Franziskus putzt sich die Nase, Generalaudienz am 13. März 2024 auf dem Petersplatz im Vatikan.
Vatikan

Krankheit des Papstes «komplex» – Therapie erneut angepasst

Die Erkrankung des Papstes ist offenbar ernster als gedacht. Die Ärzte müssen gleich mehrere Krankheitserreger in seinen Atemwegen behandeln. Die Therapie wird angepasst – nicht zum ersten Mal. Gleichwohl sei der Papst «guter Laune».

Papst Franziskus leidet an einer polymikrobiellen Atemwegserkrankung. Das gab der Vatikan am Montagmittag bekannt. Dementsprechend sei die Therapie des 88-Jährigen erneut angepasst worden. Bereits am Samstag musste seine Behandlung verändert werden.

Das «komplexe Krankheitsbild» erfordere einen angemessenen Krankenhausaufenthalt, so die Mitteilung. Ebenfalls am Montag wurde die Generalaudienz des Papstes für Mittwoch abgesagt.

Keine allgemeine Verschlechterung

Weder von einer Lungenentzündung noch von einer allgemeinen Verschlechterung des Zustandes wollte der Vatikan sprechen – der Papst habe «gute Laune», sagte Papst-Sprecher Matteo Bruni den Journalisten im vatikanischen Pressesaal.

Am Montagmorgen der Sprecher, ebenfalls vor Journalisten, gesagt, Franziskus habe gut geschlafen und eine ruhige Nacht gehabt. Wie bereits am Sonntag habe der Papst gefrühstückt und einige Zeitungen gelesen.

Am Freitag war Papst Franziskus mit einer Bronchitis in das römische Gemelli-Krankenhaus eingewiesen worden. Die Ärzte verordneten dem Kirchenoberhaupt absolute Ruhe. Bereits seit Wochen leidet der Papst unter Atemproblemen und Husten. (cic)

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Papst Franziskus putzt sich die Nase, Generalaudienz am 13. März 2024 auf dem Petersplatz im Vatikan. | © Lola Gomez/CNS photo/KNA
17. Februar 2025 | 13:53
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