«Licht des Glaubens und der Liebe»: US-Präsident verleiht Papst höchste US-Medaille
Vor dem Abschied aus dem Weissen Haus wollte Joe Biden den Papst noch im Vatikan treffen. Dazu kam es nicht. Wie sehr der US-Präsident das Kirchenoberhaupt schätzt, teilte er nun mit einer Medaille mit.
Der scheidende US-Präsident Joe Biden hat Papst Franziskus die höchste zivile Auszeichnung der Vereinigten Staaten verliehen: die Freiheitsmedaille des Präsidenten mit Auszeichnung. «Papst Franziskus, Ihre Bescheidenheit und Ihre Gnade sind unbeschreiblich, und Ihre Liebe für alle ist unvergleichlich», schrieb Biden auf der Plattform X.
Engagement für die Armen und Schutz des Planeten
«Als Papst des Volkes» sei Franziskus «ein Licht des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, das in der ganzen Welt hell leuchtet.» Biden gab die Auszeichnung im Beisein des Päpstlichen Nuntius in den USA, Kardinal Christophe Pierre, bekannt, wie ein dazugestelltes Foto zeigt. In einer Mitteilung des Weissen Hauses werden zudem Franziskus’ Engagement für die Armen, sein Engagement für Frieden und den Schutz des Planeten sowie der Dialog mit den Religionen gewürdigt.
Nicht der erste Papst mit US-Freiheitsmedaille
Wie das Portal VaticanNews berichtet, übermittelte Biden dem Papst die Nachricht in einem eigenen Telefonat am Samstagabend. Ursprünglich wollte der Präsident das Kirchenoberhaupt am Freitag noch im Vatikan besuchen. Wegen der verheerenden Brände rund um Los Angeles verzichtete er aber auf die Reise.
Franziskus ist nicht der erste Papst, der die höchste zivile Auszeichnung der USA erhält. Präsident George W. Bush verlieh die Freiheitsmedaille des Präsidenten an Papst Johannes Paul II., als er diesen 2004 im Vatikan besuchte. (cic)
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