Geldforderung nach Cyberangriff aufs kirchliche Computersystem
Mit Hochdruck sind verschiedene IT-Spezialisten derzeit daran, die Ursache des Cyberangriffs bei den Institutionen im Stiftsbezirk St.Gallen zu finden. Es liegt auch eine Geldforderung in unbekannter Höhe vor, dabei besteht die Gefahr, dass Daten im Darknet veröffentlicht werden.
Wolfgang Holz
Über das Wochenende wurden das Bistum St.Gallen, die katholische Administration sowie weitere kirchliche Institutionen Opfer eines Cyberangriffs. Dabei wurden Daten verschlüsselt, wie in einer aktuellen Medienmitteilung berichtet wird.
Nach wie vor arbeiten die vom Cyberangriff im Stiftsbezirk St.Gallen betroffenen kirchlichen Institutionen zusammen mit IT- und Cyberspezialisten mit Hochdruck an der Ursachenforschung.
Rutschen Daten ins Darknet?
Eine unbekannte Täterschaft hat sich am Wochenende widerrechtlich Zugang zum Server der kirchlichen Institutionen im Stiftsbezirk verschafft. Dabei wurden Daten verschlüsselt.
Ob dabei auch Daten abgeflossen sind, ist Gegenstand der Ursachenforschung. Es liegt auch eine Geldforderung in unbekannter Höhe vor, dabei besteht die Gefahr, dass Daten im Darknet veröffentlicht werden.
Kein Zugriff aufs Computersystem
«Wir versuchen, so transparent wie möglich zu sein», sagt Isabella Awad von der Kommunikation des Bistums St. Gallen. Wie die Geldforderung konkret platziert sei, könne sie nicht sagen. «Wir haben auf alle Fälle noch immer keinen Zugriff auf unser Computersystem.»
Um diesen Mangel provisorisch zu beheben, habe die Kirchgemeinde St. Gallen, so Awad, einen Computer zur Verfügung gestellt mit folgender Notfallmail: bistum-stgallen@kathsg.ch Das Bistum sei zudem über die Telefonnummer 071/2273340 erreichbar.
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