Kirchenopfer für Kirchenrenovationen als Zeichen gelebter Solidarität
Freiburg/Zug, 7.1.18 (kath.ch) Das Epiphanie-Opfer wird traditionell für Sanierungen von Kirchen in der Schweiz verwendet. Denn auch hierzulande sind längst nicht alle Pfarreien in der Lage, notwendige Arbeiten selber zu bezahlen. Solidarität ist gefragt.
Ardon, Aquila und Oberdorf. Diese drei Gemeinden werden an diesem Wochenende den katholischen Kirchgängern ans Herz gelegt. Oder vielmehr: Die katholischen Kirchen an diesen drei Orten. Denn dort werden aufwändige Sanierungsarbeiten durchgeführt, die ins Geld gehen.
Orte lebendiger Seelsorge
Für die Schweizer Bischöfe und das Hilfswerk «Inländische Mission» mit Sitz in Zug gehört es zu einer langjährigen Tradition, aus den Erträgen der Kollekte zu Dreikönig jeweils drei Renovationsvorhaben zu unterstützen. Der Erhalt von Kirchen in allen Landesteilen, so heisst es in der Mitteilung der Bischöfe zur Epiphaniekollekte 2018, helfe mit, «diese als Orte der lebendigen Seelsorge und der Gemeinschaft bewahren zu können».
Die «Inländische Mission» engagiert sich seit über 150 Jahren dafür, dass finanzschwache Kirchgemeinden oder Pfarreien für den Erhalt von Bauten und anderen Kulturgütern finanzielle Unterstützung erhalten.
Bistümer können Vorschläge machen
Die Mittel dafür stammen auch aus dem Epiphanieopfer. Um dieser Geste der Solidarität Kontur zu geben, können die sechs Schweizer Bistümer alle zwei Jahre je eine Pfarrei vorschlagen, denen der Kollektenerlös zu Gute kommen soll.
Dieses Jahr erhalten die Pfarrkirche von Ardon im Wallis, die Pfarrkirche von Aquila im Tessin sowie die Pfarr- und Wallfahrtskirche im solothurnischen Oberdorf Anteile aus der Epiphaniekollekte. Bei den drei Bauvorhaben gilt es, Finanzierungslücken von insgesamt 1,51 Millionen Franken zu decken. (ms)
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