Papst: «Habt keine Angst vor dem Jüngsten Gericht»
Rom, 11.12.13 (Kipa) Der Glaube an das Jüngste Gericht muss Christen nach den Worten von Papst Franziskus keine Angst einflössen. Wenn Jesus am Ende der Zeit zurückkehre, werde er zwar das Urteil über die Menschen fällen und zwischen ewigem Leben und ewiger Strafe unterscheiden, sagte der Papst am Mittwoch bei seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz. Die Menschen seien in diesem Augenblick jedoch nicht allein und könnten auf die Fürsprache der Heiligen bei Gott vertrauen. Jesus sei zudem nicht auf die Welt gekommen, um zu richten, sondern um zu retten.
Zugleich verwies Franziskus darauf, dass es der Mensch selbst sei, der sich schon vor dem Jüngsten Gericht von der Gemeinschaft Gottes ausschliesse, wenn er schwere Sünden begehe und sich gegenüber Jesus verschliesse. «Das Urteil ist verkündet in jedem Moment unseres Lebens, als Bestätigung unserer Bereitschaft, an Rettung durch den lebendigen Christus zu glauben, oder in der permanenten Verschliessung in uns selbst», so der Papst. Die Menschen sollten ihr Verhalten stets bedenken, dass Gott sie für das ewige Leben im Paradies erschaffen habe.
Generalaudienzen-Reihe abgeschlossen
Ausgangspunkt seiner Ausführungen war der letzte Satz des christlichen Glaubensbekenntnis: «Ich glaube an das ewige Leben.» Franziskus schloss damit seine Generalaudienzen-Reihe mit Auslegungen des Glaubensbekenntnisses ab. (kipa/cic/ami)



