Zwei neue bischöfliche Beauftragte im Bistum LGF ernannt
Charles Morerod, Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg, hat Aurelia Dénervaud-Pellizzari zur bischöflichen Beauftragten für die französischsprachige Bistumsregion Freiburg ernannt. Ausserdem wurde Roberto de Col zum bischöflichen Beauftragten für Ökologie bestimmt.
(woz) Aurelia Dénervaud-Pellizzari vertritt für eine Amtszeit von fünf Jahren den Bischof in der französischsprachigen Bistumsregion Freiburg. Seit Dezember 2023 ist sie die Stellvertreterin der bisherigen bischöflichen Beauftragten und hat seit Oktober 2024 in deren Abwesenheit die Aufgaben wahrgenommen, wie es in Medienmitteilung des Bistums LGF heisst.
In ihrer Funktion als bischöfliche Beauftragte wird sie in enger Zusammenarbeit mit dem Bischof und der bischöflichen Beauftragten für die deutschsprachige Bistumsregion Freiburg die pastoralen Optionen des Bistums umsetzen und die Personal- und Pastoralkoordination in der Bistumsregion fortsetzen.
Die 32-Jährige ist frisch verheiratet und arbeitet seit 2021 im Dienst der Kirche im Bistum, sowohl im Ordinariat als auch in der französischsprachigen Bistumsregion Freiburg. Sie hat einen Master-Abschluss der Universität Neuenburg in Museumswissenschaften mit Schwerpunkt christliche Kunst und engagierte sich in der Provenienzforschung.
Im Anschluss an ihren Master-Abschluss beschäftigte sie sich im Liturgie-Institut der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg mit den «Sanctoralen» und Brevieren der Kathedrale St. Nikolaus in Freiburg. «Ich freue mich darauf, diese neue Verantwortung im Dienst des kirchlichen Lebens zu übernehmen», so Aurelia Dénervaud-Pellizzari.
Ab dem 1. Dezember stösst auch Philippe Becquart als Stellvertreter der bischöflichen Beauftragten zudem zum Leitungsteam. Der Theologe, derzeit Leiter des Seelsorgeteams und Koordinator des Espace Maurice Zundel in Lausanne, kann so die Erfahrungen einbringen, die er in den letzten drei Jahren in derselben Position für die Bistumsregion Waadt gesammelt hat.
Bischof Charles Morerod hat zudem Roberto De Col, derzeit Mitglied des Bischofsrats Ökologie, zu seinem Beauftragten in Fragen und Massnahmen im Zusammenhang mit der ganzheitlichen Ökologie ernannt.
Der 44-jährige, verheiratete Vater von drei Kindern lebt in Mont-sur-Lausanne. Als pastoraler Laienmitarbeitender engagiert er sich seit fast zwanzig Jahren in der Kirche. Seit drei Jahren ist er Leiter der Abteilung Solidarität. Dort koordiniert er ein Team von mehr als dreissig Seelsorgenden, die in den Bereichen Migration, Gefängnisse, untergebrachte Minderjährige, Strassenseelsorge, Landwirtschaft sowie ökologische und soziale Gerechtigkeit tätig sind.
Roberto De Col ist auch Mitglied des Notfallteams (ESU), das im Auftrag der Polizei tätig wird, um traumatisierte Menschen zu begleiten. Roberto hat eine kanonische Lizenz in Theologie der Universität Strassburg, einen Master-Abschluss in Sozialwissenschaften der Universität Lausanne und einen CAS in «Grosse Herausforderungen und Leadership» der Ingenieursschule von Yverdon.
Er ist zudem Mitglied des Bischofsrats Ökologie seit dessen Gründung und engagiert sich mit ganzem Herzen in seiner neuen Funktion als bischöflichen Beauftragten für Ökologie.
*Die beiden neuen Beauftragten werden im Rahmen einer «Einsetzungsfeier» am Donnerstag, den 18. September, um 11.15 Uhr in der Christ-Königskirche in Freiburg in ihr Amt eingeführt.
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