Hella Sodies | © Vera Rüttimann
Schweiz
Hella Sodies | © Vera Rüttimann

Zitat: «Krampfhaftes Festhalten an Bestehendem ist eine gefährliche Haltung»

Greifensee, 13.5.19 (kath.ch) «Nicht zuletzt stehen wir ein für eine risikofreudige Kirche, die vor mutigen Entscheidungen nicht zurückschreckt. Veränderung und Experiment sollen nicht als gefährlich empfunden werden. Krampfhaftes Festhalten an Bestehendem und am Bekannten aus Angst vor Kontrollverlust und mit zweifelhaften theologischen  Argumenten ist eine gefährliche Haltung. Sie führt in die Erstarrung. Und hat Jesus denn nicht gesagt: Ich bin gekommen, um die Welt zu verändern?

Mit einem offenen Brief hat sich die Pfarrei Johannes XXIII in Greifensee unter der Leitung von Hella und Gregor Sodies an die Schweizer Bischofskonferenz, die Bistumsleitung Chur, den Nuntius in der Schweiz, das Generalvikariat und den Synodalrat Zürich sowie an die Konferenz der Ordensoberen in der Schweiz gewandt. 147 Mitglieder der Pfarrei sowie mit der Pfarrei verbundene Personen haben den Brief unterzeichnet. Mit dem offenen Brief sei der Wunsch, ja die Erwartung verbunden, konkrete Antworten von den Angeschriebenen zu erhalten, teilt Pfarreileiterin Hella Sodies mit. Man wolle erfahren, «für welche Kirche die Angeschriebenen einstehen und wie sie das im Konkreten tun und in Zukunft tun möchten.» (uab)

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