Papst Franziskus am Bussgottesdienst zum Abschluss des Anti-Missbrauchsgipfels | ©  KNA
Schweiz
Papst Franziskus am Bussgottesdienst zum Abschluss des Anti-Missbrauchsgipfels | © KNA

Zitat: «Ich mag nicht mehr für Sie beten»

Illnau-Effretikon ZH, 11.4.19 (kath.ch) «Ich hoffte, dass meine Anliegen Sie irgendwie erreichen könnten. Ich denke nicht, dass sie bei Ihnen angekommen sind. Trotzdem schreibe ich Ihnen wieder auf diesem Weg. Denn ich glaube auch nicht, dass ein persönlicher Brief Sie erreichen würde. Ihre vatikanischen Hofschranzen würden ihn öffnen und ich bekäme im besten Fall eine Bestätigung mit dem Hinweis, dass ich doch für Sie beten möge. Ich mag nicht! Ich mag nicht mehr für Sie beten und Ihr ‹Buona Sera› bei Ihrer Einsetzung damals im März 2013 empfinde ich nur noch als Farce.»

Die Theologin und Gemeindeleiterin Monika Schmid wendet sich in einem Post auf Facebook an Papst Franziskus. Dort gibt sie ihrer Enttäuschung Ausdruck, wie wenig in der Kirche angesichts der immer weitere Kreise ziehenden Missbrauchsfälle getan wird. In Kommentaren erhält sie Unterstützung für ihr Schreiben. (ms)

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