Simone Buchs, Priorin des Klosters Heiligkreuz in Cham | © Aargauer Zeitung/Claudio Thoma
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Simone Buchs, Priorin des Klosters Heiligkreuz in Cham | © Aargauer Zeitung/Claudio Thoma

Zitat: «Es sollte ein Nebeneinander von Priesterinnen und Priestern geben»

Cham ZG, 1.3.19 (kath.ch) «Dass das Amt (Priesteramt, die Red.) grundsätzlich den Frauen verwehrt bleibt, ist zwar kirchenrechtlich legitimiert. Aber Gesetze liessen sich ändern, dazu ist es höchste Zeit. Es sollte ein Nebeneinander von Priesterinnen und Priestern geben.»

Das sagt die Benediktinerin Simone Buchs im Interview mit der «Aargauer Zeitung» (1. März). Die Priorin des Klosters Heiligkreuz in Cham ist auch Präsidentin der Vereinigung der Ordensoberinnen der deutschsprachigen Schweiz und Liechtenstein (Vonos). Sie habe aber keine Macht, könnte also nicht direkt eingreifen, wenn etwas nicht gut liefe, relativierte sie ihre Funktion unter den Ordensfrauen. Gemäss Buchs’ Einschätzung müsste ein Papst die Entscheidung einer Priesterweihe für Frauen den Ortskirchen überlassen. «Dann könnten fortschrittliche Diözesen Frauen zum Priesteramt zulassen.» Sie selbst wolle aber nicht Priesterin werden, gestand sie im Interview. (rp)

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