Kirche Santa Maria degli Angioli in Lugano
Schweiz

Stadt Lugano spart auch bei Pfarreien

Die Stadt Lugano will rund zehn Millionen Franken sparen. Davon betroffen werden auch die Pfarreien sein. Die Pfarreien und die Kurie des Bistums Lugano bemühen sich um einen Dialog mit der Stadt.

(catt.ch/rp) Die Stadt Lugano setzt bei ihren angekündigten Sparmassnahmen auch bei den Pfarreien an. Rund 20 Prozent sollen diese für die nächsten zwei Jahre gekürzt werden, wie es bei catt.ch heisst.

Auswirkung auf pastorale und soziale Angebote

«Diese Kürzungen werden sich sicherlich erheblich auf die pastoralen Aktivitäten und die soziokulturellen Angebote zugunsten von allen Menschen auswirken und damit die Finanzen der Pfarreien belasten», heisst es in der Stellungnahme des Bistums Lugano. Dieses befindet sich bereits selbst in einer prekären finanziellen Lage.

Demnach bemühen sich die betroffenen Pfarreien selbst – über institutionelle Kanäle – um einen direkten Dialog mit den Behörden. Die Bischofskurie beabsichtige, zu einem späteren Zeitpunkt eine umfassende Koordinierung der Pfarreien des Gemeindegebiets zu initiieren, um diesen Prozess auf der Suche nach einvernehmlichen Lösungen zu begleiten, heisst es in der Mitteilung weiter.

Bistumssprecher Luca Montagner sagt auf Anfrage von kath.ch, dass nun ein Treffen zwischen den von dieser Mittelkürzung betroffenen Pfarreien und der Diözese Lugano geplant sei.

Anzeige ↓     Anzeige ↑

Kirche Santa Maria degli Angioli in Lugano | © Jacqueline Straub
26. September 2025 | 12:00
Lesezeit : ca. 1  Min.
Teilen Sie diesen Artikel!