Mosaik der Madonna von Einsiedeln (links) in der Wandelhalle der Verkündigungsbasilika in Nazareth | © 2015 Niklaus Gysin
Schweiz
Mosaik der Madonna von Einsiedeln (links) in der Wandelhalle der Verkündigungsbasilika in Nazareth | © 2015 Niklaus Gysin

Schwarze Madonna von Einsiedeln als Mosaik in Nazareth

Näfels GL/Nazareth, 4.5.15 (kath.ch) Ende April wurde ein Mosaikbild «Unserer lieben Frau von Einsiedeln» in Nazareth eingeweiht. Das Bild befindet sich im Wandelgang vor der Verkündigungsbasilika und wurde im Auftrag des Franziskaner-Kommissariats des Heiligen Landes Schweiz geschaffen, wie dessen Leiter Gottfried Egger am 3. Mai mitteilte.

Das Kunstwerk der Knonauer Künstlerin Silvia Iencinella schliesst einen Reigen verschiedener Marienbilder der Welt ab, welche den Wandelgang vor der Verkündigungsbasilika zieren. Unter dem Mosaik befindet sich eine Inschrift in den vier Schweizer Landessprachen.

Schweizer Botschafter hielt Rede

Zur Einweihung war laut Mitteilung auch der Schweizer Botschafter in Israel, Andreas Baum, angereist. In seiner Rede habe er seine Freude darüber ausgedrückt, dass nun endlich auch die Schweiz unter den Marienheiligtümern aus aller Welt in der Basilika vertreten sei. Bei der Einweihung in Nazareth waren auch Pilger aus der Schweiz anwesend, die an einer Solidaritätspilgerreise mit den Christen im Heiligen Land teilgenommen hatten. Die Reise war von Gottfried Egger organisiert worden. Das rund zwei Meter hohe Gnadenbild war bereits am Palmsonntag, 29. März, durch den Einsiedler Abt, Urban Federer, im Kloster Einsiedeln eingeweiht worden.

Den Franziskanern ist im Jahr 1341 vom Vatikan die Aufgabe übertragen worden, «Wächter (Custodie) des Heiligen Landes» zu sein, wie die Franziskaner auf ihrer Homepage mitteilen. Um den Brüdern in dieser Aufgabe zu helfen, bestehen in einzelnen Ländern oder Ordensprovinzen sogenannte Kommissariate. Für die Schweiz und Liechtenstein hat dieses seinen Sitz im glarnerischen Näfels. (sys)

Rede des Schweizer Botschafters im Wortlaut

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