Papst Franziskus zum Mediensonntag 2015 | © kath.ch
Schweiz
Papst Franziskus zum Mediensonntag 2015 | © kath.ch

Mediensonntag: «Familie ist ein Ort, wo Kommunikation gelernt wird»

Zürich, 14.5.15 (kath.ch) Der Mediensonntag der Katholischen Kirche in der Schweiz vom 17. Mai 2015 ist dem Thema «Familie» gewidmet. In vielen Pfarreien wird an diesem Sonntag die Kollekte für die neu geschaffenen Medienzentren in Lausanne, Lugano und Zürich aufgenommen. Gleichzeitig findet in jeder Sprachregion eine Umfrage zur Verleihung des Good-News-Preises statt. Die Umfrage läuft bis am 1. Juni 2015.

«Familie ist ein Ort, wo Kommunikation gelernt wird.» Mit diesem Leitwort von Papst Franziskus führt die Katholische Kirche in der Schweiz ihre Aktion zum Mediensonntag 2015 durch. Auf dem Weg zur Bischofssynode zu «Ehe und Familie» im Oktober 2015 bereiten sich die verantwortlichen Bischöfe gemeinsam mit den Ortskirchen auf dieses wichtige Ereignis vor. Es geht um eine Vielfalt von Themen: die Lebenswirklichkeit von Ehe und Familie, die Ehevorbereitung und die Glaubensweitergabe an Kinder, aber auch «heisse Eisen» wie der Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen und homosexuellen Beziehungen. Die Ergebnisse der Synodengespräche haben gezeigt, dass es kritische Stimmen aus der Schweiz gibt und Lösungen für die «heissen Eisen» erwartet werden. Deshalb widmet sich auch der Mediensonntag vom 17. Mai 2015 diesem Thema.

Medienkollekte für Medienzentren

In den drei Sprachregionen der Schweiz sind Anfang Jahr in Lausanne, Lugano und Zürich drei neue Medienzentren an den Start gegangen. Sie haben den Auftrag, die Anliegen der katholischen Kirche in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen und das Themenfeld «Religion – Politik – Gesellschaft» zu besetzen. Dies geschieht durch journalistische Information und Kommunikation. Papst Franziskus hat in seiner Botschaft zum Mediensonntag 2015 kritisch zum Umgang der Medien mit dem Thema «Familie» Stellung genommen: «Die Herausforderung, vor der wir heute stehen, ist also, wieder erzählen zu lernen, nicht bloss Information zu produzieren und zu konsumieren. Das ist die Richtung, in die uns die mächtigen und hochwertigen Mittel der zeitgenössischen Kommunikation drängen.» Die neu geschaffenen Medienzentren stellen sich der Herausforderung, wieder Geschichten zu erzählen und Zusammenhänge zu fördern. Die Medienkollekte unterstützt in der Deutschschweiz das Katholische Medienzentrum mit der Redaktion kath.ch, der Zusammenarbeit mit Schweizer Radio und Fernsehen SRF – zum Beispiel Gottesdienstübertragungen, Radiopredigten sowie das «Wort zum Sonntag» –  und ökumenische Projekte wie Relimedia und Medientipp.

Good-News-Preis zum Mediensonntag

Mit dem Good-News-Preis zeichnet das Katholische Medienzentrum ein Projekt oder bestimmte Personen aus, die mit ihrem Engagement ein positives Echo in den Medien bewirken. In diesem Jahr sind drei Projekte aus der Familienpastoral nominiert, die neue Impulse setzen: Die Umfrage zu «Ehe, Familie und Partnerschaft» von Arnd Bünker, das Projekt «Ja ich will» zur Ehevorbereitung von Madeleine Winterhalter und Matthias Koller Filliger sowie das Kartenset «24 Aufsteller» von Kurt Adler-Sacher. Die Online-Abstimmung wird durchgeführt auf www.kath.ch/good-news-preis. Hier finden sich weitere Angaben zu den Kandidaturen sowie Materialien zum Mediensonntag. (cm)

Spende für katholische Medienarbeit

Der Good-News-Preis ist Teil der Medienkollekte der katholischen Kirche in der Schweiz. Mit der Spende auf PC 17-1584-2 wird die Arbeit der neu gegründeten Katholischen Medienzentren in Zürich, Lausanne und Lugano unterstützt. Die Spenden unterstützen die Redaktion kath.ch, die Zusammenarbeit mit SRF und ökumenische Projekte.

Die Katholischen Medienzentren sind  zu 75 % durch Beiträge aus Kirchensteuern (RKZ) und Spenden (Fastenopfer, Medienkollekte) getragen. Die Spenden machen damit einen wichtigen Teil der katholischen Medienarbeit in der Schweiz aus.

News ›
Medienspiegel ›
Katholisches Medienzentrum