Massengräber mit Leichen muslimischer Rohingya in Malaysia entdeckt

Im Norden Malaysias sind Massengräber mit den sterblichen Überresten von mehr als 100 Rohingya-Flüchtlingen aus Myanmar entdeckt worden. Muslimische Rohingya im buddhistischen Myanmar zählen laut den Vereinten Nationen zu den am stärksten verfolgten Minderheiten.

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Rangun: Kardinal ruft Regierung zur Verantwortung

Kardinal Charles Maung Bo fordert die Regierung in Myanmar zur Lösung der Rohingya-Krise auf. Myanmar habe eine moralische Verantwortung für die Angehörigen dieser Minderheit, sagte der katholische Erzbischof von Rangun am Montag dem vatikanischen Nachrichtendienst «Asianews».

Die derzeitige Situation sei katastrophal. Skrupellose Menschenhändler schickten Männer, Frauen und Kinder auf die See, um sie dort sterben zu lassen. Deshalb sei es eine «grosse Geste der Menschlichkeit», dass Malaysia, die Philippinen und Indonesien nun die Türen für Flüchtlinge geöffnet hätten. Ähnlich wie Flüchtlinge im Mittelmeer seien die Menschen in Myanmar und Bangladesch auf der Suche nach Würde und Sicherheit. (kna)

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