Eva Wimmer, österreichische Delegierte der Vorsynode im März 2018 | © Kathpress/Henning Klingen
Vatikan
Eva Wimmer, österreichische Delegierte der Vorsynode im März 2018 | © Kathpress/Henning Klingen

«Lästig bleiben und nicht still werden»

Rom, 29.10.18 (kath.ch) Eva Wimmer (21) gehörte zwar nicht zu den Auditoren, hat die Bischofssynode zur Jugend aber aus nächster Nähe erlebt. Zum Abschluss des fast vierwöchigen Treffens von Bischöfen und jungen Katholiken fordert die Österreicherin ihre Altersgenossinnen und -genossen auf, mit Bischöfen und Priestern in Dialog zu treten.

Sie verstehe, dass es mühsam sei, das umfangreiche Schlussdokument der Jugendsynode zu lesen, sagt Eva Wimmer, die sich während der ganzen Dauer der Bischofssynode in Rom aufgehalten hat, im Video von kath.ch. Junge Menschen sollten sich aber dennoch damit auseinandersetzen und dann mit den Bischöfen und Priestern in Kontakt treten, den Dialog pflegen – «und einfach ein bisschen lästig bleiben und nicht still werden».

Viele Gespräche mit Bischöfen

Die Theologiestudentin hat die Synode sehr vielfältig erlebt, wie sie gegenüber kath.ch sagt, obschon sie den Diskussionen in der Synodenaula nicht beiwohnen konnte, also nicht zu den Auditoren gehörte. Sie habe sehr viele Gespräche mit dem österreichischen Jugendbischof Stephan Turnovszky und anderen Bischöfen geführt. Und ihr sei aufgefallen, dass den Jugendlichen wirklich zugehört worden sei.

Umsetzung vor Ort

Nach dem Ende der Synode liege es nun an den Ortskirchen und an den Bischofskonferenzen in den einzelnen Ländern, «etwas» umzusetzen, sagt Wimmer. Die junge Frau war bereits an der Vorsynode im März als österreichische Delegierte in Rom.

Die Synode zum Thema «Jugend, Glaube und Berufungsunterscheidung» ging am Sonntag nach fast vier Wochen mit einem Gottesdienst im Petersdom zu Ende. (bal)

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