Katholisches Krankenhausprojekt für Gaza – «Zeichen der Hoffnung» inmitten von Zerstörung
Die italienischen Bischöfe haben sich mit dem Lateinischen Patriarchat von Jerusalem zusammengetan. Sie wollen den Menschen in Gaza helfen – unter anderem mit einem neuen Krankenhaus.
(KNA) Ein neues Krankenhaus soll die sich verschärfende Gesundheitskrise in Gaza mildern. Die Initiative ist ein gemeinsames Projekt des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem und der Italienischen Bischofskonferenz (CEI). Das teilte das für die römisch-katholischen Christen im Heiligen Land zuständige Patriarchat am Mittwoch mit. Dessen Leiter Kardinal Pierbattista Pizzaballa bezeichnete die Kooperation als «Zeichen der Hoffnung» inmitten von Zerstörung und Verwüstung. Diese Geste der Solidarität sei lebensspendend, so der Patriarch weiter.
«Ernstes Gesundheitsproblem in Gaza»
In Gaza gebe es ein «sehr ernstes Gesundheitsproblem», erklärte CEI-Generalsekretär Erzbischof Giuseppe Baturi laut Patriarchat bei der Vorstellung des Projekts am Dienstag. Das zu errichtende Krankenhaus sei «ein konkretes Engagement, das viel Energie erfordern wird».
Weitere Hilfsprojekte
Die Einrichtung ist demnach Teil einer Reihe von gemeinsamen Initiativen der CEI mit dem Patriarchat, die die dringenden Bedürfnisse der Bevölkerung Gazas erfüllen sollen, darunter auch Lebensmittelhilfe und Bildungsangebote. Frieden sei «nicht nur die Abwesenheit von Krieg, sondern der Aufbau konkreter Wege der Hoffnung, Solidarität und gemeinsamen Menschlichkeit», heisst es zu den Vorhaben.
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