Schweiz

Jungwacht Blauring hält an konfessioneller Offenheit fest

Basel, 30.10.17 (kath.ch) Die Delegierten von Jungwacht Blauring Schweiz haben am Wochenende in Basel das Leitbild ihrer Organisation verabschiedet. Die Organisation bestärke darin ihre gelebte Offenheit bezüglich der Konfession ihrer Mitglieder, ohne die Verbundenheit mit der katholischen Kirche aufzugeben, heisst es in einer Mitteilung vom 30. Oktober.

Tatsächlich ist im online gestellten Leitbild festgehalten: Der Kinder- und Jugendverband sei «offen für alle, unabhängig von Fähigkeiten, Herkunft und Religion». Der Folgesatz verweist aber doch auf die Verwurzelung in der katholischen Konfession mit den Worten: «Jungwacht Blauring ist der grösste katholische Kinder- und Jugendverband der Schweiz.»

Feiern «in grosser Vielfalt»

Das Ziel «Glauben leben» ist dementsprechend offen formuliert. «Wir feiern besondere Momente in grosser Vielfalt und schaffen Raum für Fragen des Lebens», heisst es da und weiter: «Wir setzen uns für ein friedliches, gerechtes und solidarisches Zusammenleben ein.»

Akzeptanz und Respekt werden im Leitbild mehrfach erwähnt, etwa bei den Zielen «zusammen sein» und «mitbestimmen». Die Kreativität ausleben und die Natur erleben gehören ebenso zu den festgehaltenen Zielen. Am Anfang des Leitbilds steht zudem das Motto und Anliegen: «Die Jubla schafft Lebensfreu(n)de.» Es werden Augenblicke gemeinsamen Erlebens und Geniessens erwähnt und die Möglichkeit, in diesem Umfeld «Freundinnen und Freunde fürs Leben» zu finden.

Die Überarbeitung des Leitbilds wird gemäss Mitteilung seit Beging des Projekts «jubla.bewegt» 2011 ins Auge gefasst. Seit drei Jahren hat sich demnach eine Projektgruppe um einen Vorschlag bemüht. Sie habe sich auf eine breite verbandsinterne Vernehmlassung gestützt. So hätten sich Jubla-Mitglieder in Workshops und per Online-Umfrage eingebracht. Das Leitbild tritt per sofort in Kraft. (rp)

Jubla-Delegierte nehmen das Leitbild an | © zVg
30. Oktober 2017 | 13:03
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